Marketing-Funnels wie Apple

Apple Philosophie angwandt auf Deinen Marketingfunnel

Hey, Mario hier. Gordon’s Blog lese ich schon zu den Zeiten mit, wo er seine Erfahrungen mit Nischenseiten verbloggt hat.

Meine Lieblingsformate sind die Artikel, wenn wer wirklich Schritt-für-Schritt schreibt, was er macht, warum er’s macht und ob’s funktioniert – und wenn es nicht funktioniert, was man hätte besser machen können.

Ich lerne und wachse gerade an den Dingen, wo ich bestimmte Dinge schmerzhaft erfahre, durch hohen Verlust von Geldbeträgen oder einem hohen Zeiteinsatz. Das brennt sich in den meisten Fällen eher ein… und dass diesee Fehler ein zweites mal passieren – UNMÖGLICH.

Darum will ich Gordon danken dafür, heute über das Thema Marketingfunnel schreiben zu dürfen und wie auch Du ein wenig Apple Philosophie in Deinen eigenen Marketingfunnel integrieren kannst.

Marketingfunnels wie Apple

Was ist ein Marketingfunnel und wieso brauchst Du einen?

Ich will es Dir an einem extrem einfachen Beispiel erläutern. Obwohl jeder behauptet, dort nicht zu essen, kennst Du sicher McDonalds, sowie den Ablauf (also Marketingfunnel, wenn man so will), wenn Du einen Burger bestellst 😉

Du wirst gefragt, ob es noch ein Getränk sein darf – oder vielleicht sogar gleich ein ganzes Menü mit Pommes und dem größeren Getränk mit einem kleinen Aufpreis.

Was McDonalds an den Burgern verdient ist nur ein Bruchteil von dem, was sie an den Getränken einnehmen. Und wenn Du diesen kleinen Aufpreis auf x-Millionen Kunden hochrechnest wird Dir schnell deutlich, was es für einen Unterschied machen kann, wenn ein Kunde durch einen solchen Marketingfunnel mal 30 Cent mehr pro Bestellung ausgibt.

Wenn Kunden einmal die Geldbörse offen, sprich Vertrauen zum Angebot gefasst haben, ist es besonders einfach weitere Produkte zu verkaufen…

…und genau diese Situation nutzen wir zu unserem Vorteil mit einem ausgeklügelten Marketingfunnel.

Es ist ja so, dass die Neukundengewinnung der kritische und „teure“ Punkt ist, in unserem gesamten Verkaufsprozess.

Wenn wir jedoch genau Wissen, was ein Kunde auf einen gewissen Zeitraum, zum Beispiel einem Jahr, Wert ist, dann haben wir ganz andere Möglichkeiten zu werben.

Marketingfunnel: So sieht die Architektur aus

Ein Marketingfunnel eines Speedreading-Coaches könnte wie folgt aussehen:

57 Euro Einsteiger Videokurs über grundlegende Techniken.

120 Euro Wochenendseminar für Fortgeschrittene.

570 Euro Wochen-Seminar für Profis um in die Tiefe zu gehen.

ab 999 Euro Einzelcoachings, um individuelle Begleitung zu ermöglichen und Einzelfragen abzuklären.

Was wir also machen ist folgendes:

Es werden Produkte, Coachingpackages und Bundles „designed“, die aufeinander aufbauen und vom preislichen Schrittweise nach oben gehen.

Sicherlich wird sich nicht jeder Interessent für das Hochpreisprodukt entscheiden – aber durch den Trichter, der eine möglichst geringe Einstiegsschwelle bietet, schaffen wir es, mögliche Interessenten in Kunden zu verwandeln, um in einem frühen Stadium die Marketingkosten zu decken für unsere High-End-Produkte im Hintergrund.

Mit High-End-Produkte sind dann zum Beispiel persönliche Coachings gemeint mit einem Kaufpreis von 999 Euro und aufwärts. Es kann natürlich auch ein besonders umfangreicher Videokurs oder ein Premiumservice sein.

Wie Du Apple ins Spiel bringst und Deinen Marketingfunnel pimpst

Markenbotschafter statt Kunden entwickeln

Wenn Du die Zielsetzung verfolgst möglichst schnell viel Umsatz zu machen, wäre es logisch, wenn Du recht früh und oft das Einstiegsprodukt, also in diesem Fall den 57 Euro Videokurs verkaufen möchtest.

Was Du mit dieser Zielsetzung jedoch schwer erreichst sind Markenbotschafter, wie sie Apple kreiert.

Mit Markenbotschafter sind Interessenten gemeint, welche Du in Fans verwandelst, die von Deinen Inhalten so begeistert sind, dass sie es gar nicht erwarten können, Freunden und Bekannten davon zu erzählen. (…und dafür müssen sie noch nicht einmal Kunden sein)

Der Vorteil, wenn Du Markenbotschafter für Deine Unternehmung gewinnst ist, dass Du erhebliche Marketingkosten für bezahlte Werbung einsparen kannst.

Gleichzeitig sind Markenbotschafter die stärkere Werbequelle, im Gegensatz zu Werbeanzeigen. Da Du schließlich einer Empfehlung eines Freundes, Bekannten oder Verwandten mehr traust, als der Werbung, welche Dich tagtäglich verfolgt.

Diese Strategie hilft Dir, aus Deinen Interessenten Markenbotschafter zu machen

Interessenten die auf den ersten Blick nicht kaufen – oder vielleicht auch gar nicht das notwendige Budget haben, um sich Deine Produkte und Dienstleistungen zu leisten – können auf den ersten Blick uninteressant sein.

Wenn ich aber an meine Zeit zurückdenke, wo ich noch kein Apple-iPhone und Macbook auf dem Schreibtisch liegen hatte, hätte ich Dir glaube ich keinen Werbespot zeigen können, der Dir diese Produkte hätte näher bringen können, als ich, der diese Produkte gerne besitzen wollte 😉

Mit anderen Worten geht es also darum, in Deinem Marketingfunnel Wert zu geben. Nicht weil Du verkaufen willst. Im Gegenteil. Du willst erstmal gar nichts verkaufen.

Dein Ziel ist es Markenbotschafter innerhalb vom Marketingfunnel aufzubauen, die Deine Marke positiv erwähnen und rund um die Uhr Werbung für Dich machen – ohne dass Du diese Leute bezahlen musst.

Tun kannst Du das, indem Du außergewöhnliche Inhalte zur Verfügung stellst, die Deinen Lesern tatsächlich bei einem konkreten Problem weiterhelfen.

Oft sind es auch gar nicht mal die Dinge, die viel Geld kosten müssen. Auch dazu will ich Dir ein Praxisbeispiel geben:

Im vergangenen Jahr habe ich eine recht teure Online-Marketingkonferenz besucht und Mitschriften der Vorträge für mich gemacht. Im Zug (wo ich sowieso nichts zu tun hatte), habe ich mir dann die Mühe gemacht und alle Infos nochmal in ein Word-Dokument abgetippt, welches ich im Anschluss an meine Emailliste versendete.

Auf diesen Newsletter habe ich etliche Dankemails erhalten, die etwas verblüfft darüber waren, dass ich so coole Informationen einfach umsonst rausgebe – obwohl ich mir doch einige Mühen gemacht hatte, um die Mitschriften sauber aufzubereiten.

Dieser Tipp hilft um sogenannte „Raving Fans“ zu schaffen

Marketingfunnels machen freiAbschließen möchte ich diesen Artikel damit, wie Du diese Markenbotschafter ganz einfach in „raving Fans“ verwandeln kannst, also Fans, die Deine Inhalte lieben, dafür dankbar sind und diese gerne im Netz verbreiten.

Der Schlüssel ist, sich authentisch im Internet zu zeigen. Schwächen zu offenbaren und auch private Einblicke in das eigene Leben zu geben.

Die Menschen, die einem folgen, lesen gerne auf Facebook, Twitter und Instagram mit und lieben es Menschen, statt Unternehmen zu folgen.

Sie wollen sich mit Dir identifizieren und dafür kannst Du den Grundstein legen – indem Du eben nicht nur 24h rund um die Uhr, wie in meinem Fall Marketingtipps postest. Sondern hier und da Details aus Deinem Privatleben mit einstreust, witzige Dinge von Dir Preis gibst und Dich „real“ in der Onlinewelt präsentierst.

Bilder-Quellen: Gelbes Foto – © G.Light – Fotolia.com
Freiheit Mensch – © Dana Heinemann – Fotolia.com

HINWEIS:
Mario Reinwarth war kürzlich zu Gast in meinem GeldSchritte.de Podcast. In diesem Zuge, hat er sich mit mir in einen außergewöhnlichen Special-Deal zu seinem Produkt DigimizePress eingelassen. Dieser Special Deal ist nur bis Sonntag, den 10.05.2015, 23.59 Uhr gültig. Bei Interesse, klicken Sie bitte hier.

Mario Reinwarth

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Seine Leidenschaft ist es, mit mr. online marketing herausragenden Menschen mehr Reichweite über das Internet zu verleihen, um gemeinsam einen größeren Kundennutzen zu stiften. Dafür verwendet Mario Reinwarth automatisierbare Online-Marketing Strategien, für mehr Kunden, Freiheit und Spaß im Leben.
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