Affiliate-Marketing - © public domain - pixabay.com

Die 6 größten Fehler im Affiliate-Marketing

Aus Fehlern kann man bekanntlich einiges lernen. Noch besser ist es jedoch, aus den Fehlern zu lernen, die andere begangen haben 🙂

Daher möchte ich heute mit Ihnen die 6 größten Fehler teilen, die man aus meiner Sicht im Affiliate-Marketing begehen kann.

1. Affiliate-Marketing Fehler: Content ohne Herzblut

Ein Kauf ist eine emotionale Entscheidung. Deswegen wird es sehr schwierig sein, über eine Webseite gefüllt mit „dünnem Content“ Leads und Sales zu generieren (außer das Angebot ist wirklich unschlagbar). Die Nutzer wollen ernst genommen werden und sie spüren bereits bei den ersten Sätzen auf einer Landingpage, ob es hier um sie geht.

Außerdem werden Google & Co. schnell erkennen, dass der Content die Leser nicht begeistert – denn Google mag, was die Nutzer mögen – und diese Webseite dementsprechend nur spärlich mit Traffic „belohnen“.

2. Content vernachlässigen

Content, Werbung, Banner - @ pixabay.com - Public Domain CC0

Zu viele Banner schrecken ab.

Es ist ein aufregender Gedanke, „nur“ durch Banner-Klicks Geld zu verdienen. So vergessen gerade Anfänger im Affiliate-Marketing oftmals, dass kaum ein Internetnutzer sich für eine mit Werbebannern und -links vollgestopfte Webseite interessiert.

Das Verhältnis von Content zu Werbung sollte angemessen sein. Eine genaue Formel gibt es nicht, aber fragen Sie sich doch einfach selbst, wie viele Werbebanner auf einmal SIE gerne sehen würden!

3. Werbung ist nicht zielgerichtet

Viele Banner im Affiliate-Marketing sind zu allgemein gehalten und ergattern deshalb nur wenige Klicks. Deswegen funktionieren Test-Blogs oftmals so gut. Der Leser, der diese Artikel aufruft, interessiert sich für genau dieses Produkt und wird es mit einer hohen Wahrscheinlichkeit kaufen, wenn ihn der Testbericht überzeugt.

Zielgerichtete Werbung ist also ein absolutes Muss für erfolgreiches Affiliate-Marketing!

4. Keine bzw. zu geringe Vorab-Analyse

Man glaubt, eine lukrative Nische entdeckt zu haben, registriert schnell eine Domain, füllt sie mit ersten Inhalten und es passiert… nichts. Wieso? Die Vorab-Analyse der „Nische“ war in den meisten Fällen zu oberflächlich.

Wäre es einfach, eine Nische in Gewinne zu verwandeln, würde es ja jeder machen! Doch wie wir alle wissen, ist es harte Arbeit. Deswegen sollte man Suchvolumen, Konkurrenz und auch das „Online-Verkaufspotenzial“ eines Produktes immer ganz genau abschätzen, bevor man im Affiliate-Marketing eine Webseite aufbaut.

5. Verkaufen und nicht weiterhelfen

Jeder potenzielle Kunde, der auf Ihre Webseite kommt, hat irgendeine Form von Bedürfnis. Meist ist es ein konkretes Problem, für das er eine Lösung sucht.

Wenn er merkt, dass ihm auf einer Webseite nicht geholfen, sondern schlichtweg nur ein Produkt verkauft werden soll, ist er in der Regel schnell wieder weg. Bauen Sie besser langfristig das Vertrauen Ihrer Nutzer auf, indem Sie Zeit in die Lösung ihrer Probleme investieren – so macht Ihr Affiliate-Marketing auch Ihnen selbst auf die Dauer viel mehr Freude!

6. Nicht tracken

Wissen Sie, wo die Besucher Ihrer Webseite herkommen, auf welchen Seiten Sie einsteigen und wo sie Ihre Webseite wieder verlassen? Nein? Dann sollten Sie sich schnellstens bei nützlichen Tools wie Google Analytics oder Google Webmasters Tools anmelden.

Auch Ihre Partnerprogramme enthalten oftmals Möglichkeiten zum Tracking. Beim Amazon.de Partnerprogramm beispielsweise gibt es die Option, mit Tracking IDs die Performance einzelner Kampagnen auszuwerten.

Sie sehen, es gibt so einige Fehler, die man im Affiliate-Marketing begehen kann. Die gute Nachricht: Jetzt kennen Sie sie! 🙂

(Bilder-Quellen: Content, Werbung, Banner – @ pixabay.com – Public Domain CC0 & Affiliate-Marketing – © public domain – pixabay.com)

Gordon Kuckluck

Initiator von GeldSchritte.de, Online-Marketer mit Leib und Seele, vor allem den Bereichen Landingpages, Conversionoptimierung und E-Mail-Marketing verschrieben, stets an der Schnittstelle von Offline- zu Online-Business.
About The Author

Gordon Kuckluck

Initiator von GeldSchritte.de, Online-Marketer mit Leib und Seele, vor allem den Bereichen Landingpages, Conversionoptimierung und E-Mail-Marketing verschrieben, stets an der Schnittstelle von Offline- zu Online-Business.

7 Comments

  • Oliver Mercy Flossdorf

    16. September 2014

    Angenehm kurzer und knackiger Artikel!

    Man muss nicht immer tödlich lange Artikel schreiben,
    um dem Leser Mehrwert zu bieten.

    Ein Grund, warum ich Gordons Artikel gerne lese und
    weiter empfehle.

    Weiter so!

    Gruß

    Mercy

  • Alexander

    17. September 2014

    Hallo,

    sehr guter Artikel und vor allem ein wichtiger Hinweis! Achtet vor allem anderen auf den Content. Man sollte wirklich größten Wert auf Content legen. Ohne guten Content wird es schwierig sein Affiliate Marketing gut zu betreiben.

    Keine Werbesprache benutzen, sondern wirklich nützliche Informationen bereitstellen, die dem Interessenten weiterhelfen.

    Grüße

  • Danny

    17. September 2014

    Hallo Gordon,

    Ich gebe Dir da in vielen Dingen recht. Ein weiterer schwerer Fehler ist mit Sicherheit ein Produkt zu bewerben hinter dem man selber nicht stehen oder noch schlimmer, nicht einmal kennt. Ein weiteres Problem ist auf zuvielen Hochzeiten herumzutanzen und nirgendwo die Auszahlungsgrenze zu erreichen.

  • Kevin Venmans

    17. September 2014

    Hey Gordon. Super Zusammenfassung. Genau wie du beschreibst, gibt es sehr viele Menschen die ihre Blogs mit Werbung voll stopfen und/oder Text Vorlagen zu Produkten 1:1 übernehmen und veröffentlichen. Nicht nur das diese Textvorlagen meistens nicht so prall sind, nein, es nervt auch wenn man ein und dieselbe Beschreibung eines Produktes auf etlichen Websites wieder findet 🙂

    Am besten ist immer, über Erfahrungen zu einem Produkt zu berichten. Das ist authentisch und kommt ehrlich rüber. Außerdem kann man sich als „Berichterstatter“ viel besser in das Produkt hinein versetzen um die entsprechenden Benefits des Produktes zu erläutern.
    Sprich: Was hab ich erreicht, nachdem ich die Informationen des Produktes praktisch angewandt bzw umgesetzt habe.

    Hier geht es jetzt um Digitale Infoprodukte 🙂 . Das funktioniert natürlich auch mit physischen Produkten. Nehmen wir zB einen Liegestuhl für den Garten. Wenn man Erfahrungen mit diesem Liegestuhl hat, kann man einfach aufschreiben, welche Vorzüge dieser Stuhl im Gegensatz zu anderen hat. Zb Bequemer, Rückenschonend, stark belastbar, leicht aufzuklappen, robust etc.

    Die meisten vergessen leider, das man sich auch ein wenig Mühe geben muss 😉

  • daniel

    22. September 2014

    Moin Moin Gordon,

    wirklich schön wie Du das Thema beschreibst. Ich kann immer wieder beobachten das viele Blogs unwillkürlich irgend eine Werbung platzieren ob das nun zum Beitrag passt oder nicht. Da ist schnell klar der Blog hat nicht die Information im Vordergrund sondern den schnellen Kauf.

    VG Daniel

  • Frank

    19. Januar 2015

    Moin Gordon, treffender Artikel!
    Ich denke gerade der letzte Punkt, das Tracking ist sehr wichtig und stellt auch gleichzeitig eine große Hürde dar. Ein Tracking einzurichten ist ja relativ einfach, aber eine Auswertung und einen nutzen daraus zu ziehen ist schon sehr anspruchsvoll.

    Schöne Grüße
    Frank

    • Gordon Kuckluck

      19. Januar 2015

      Danke für das Feedback, Frank! Vielleicht werde ich dazu mal einen Artikel nachschieben…