Conversion Killer - by S. Hofschlaeger / pixelio.de

Conversion Killer – Wissen ist Macht

Die wohl bekanntesten Conversion Killer sind die Ablenkung, die Angst und die Ablehnung. Wer Traffic auf seiner Website hat, kennt genau diese Faktoren der potenziellen Kunden beziehungsweise der Neukunden.

Wer es schafft, diese Conversion Killer im Online Marketing zu umgehen, der kann aus dem gewonnen Traffic Umsätze generieren. Und genau darum geht es beim Marketing, dass die Kunden gewonnen werden, die dem Unternehmen treu bleiben und natürlich kaufen.

Der Einkauf von Traffic ist relativ einfach. Zur Verfügung stehen beispielsweise Social Media Advertising, Search Engine Advertising oder auch Display Advertising. Damit kann selbst eine sehr frische oder auch schlecht aufgemachte Website einige Euro gegen Besucher eintauschen.

Der vorhandene Traffic soll aber zu einem ganz bestimmten Ziel gelenkt werden. Das kann eine Newsletter-Anmeldung sein, das Ausfüllen von Kontaktformularen oder natürlich auch der Kauf von Produkten. Ohne eine entsprechende Conversion Rate ist das eBusiness in der heutigen Zeit nicht mehr vorstellbar.

Conversion Killer Ablenkung

Das Beeinflussen der Conversion Rate ist schnell geschehen. Es gibt daher drei wichtige Conversion Killer, die beim Online Marketing zu beachten und nach Möglichkeit zu umgehen sind.

Der erste Killer ist die Ablenkung des Kunden. Auch wenn bestimmte Implementierungen als wichtig empfunden werden, können sie schädlich für die Website sein. Natürlich sind Videos, Bilder, animierte Banner hilfreich, um das Interesse des Nutzers zu wecken und auch einen entsprechenden Mehrwert zu bieten. Auf der anderen Seite steckt hier jedoch die Gefahr, dass die Ablenkung zu groß ist und das eigentliche Ziel aus den Augen verloren wird. Zu schnell hat sich der Nutzer von einem Banner inspirieren lassen und verlässt die Seite, ohne eine Bestellung durchzuführen.

Um das zu umgehen, hilft hier nur das Testen. In regelmäßigen Abständen sollte die Seite und auch die entsprechende Verlinkung sowie die Visualisierung überprüft werden.

Conversion Killer Angst

Wer sich mit dem Online Marketing beschäftigt, wird wohl kaum Angst vor dem Surfen oder dem Internet haben. Es ist jedoch an die Menschen zu denken, die tatsächlich Angst im Internet haben. Sie sind misstrauisch, verunsichert und teilweise auch besorgt.

Die Medien berichten fast täglich, was im Netz alles geschehen kann. Da werden Konten gehackt, persönliche Daten meistbietend verkauft und so weiter.

Gründe für diese Angst auf der eigenen Webseite könnte ein schlechter Content sein. Übertriebene Emotionen oder unglaubwürdige Statistiken sind nach Möglichkeit wegzulassen. Wird der Nutzer auf der Seite von Werbung erschlagen, kann dies auch zur Angst und zur unseriösen Wirkung führen.

Ebenfalls sehr verunsichert sind die Nutzer, wenn sie bei der Datenabfrage zu viele Angaben machen müssen. Geburtsdatum und Telefonnummer müssen nicht zwingend in der Datenbank abgespeichert werden.

Conversion Killer Ablehnung

Ganz ähnlich der Angst ist die Ablehnung. Hat sich ein Nutzer dazu entschieden beispielsweise im Shop etwas zu bestellen, kann der dritte Conversion Killer dazu führen, dass es zu einem Abbruch der Bestellung kommt.

Ist der Vorgang zu komplex, ist die Abbruchrate sehr hoch. Der Informationsfluss muss stimmen. Fehlen wichtige Details oder sind zu viele, teilweise unwichtige Informationen enthalten, sind die Nutzer genervt. Ist das Design der Seite nicht ansprechend oder ist eine Bestellung oder Newsletterbestellung zu zeitaufwendig, brechen auch hier die User kurzerhand ab.

Niemand möchte viel Zeit damit verbringen, seine persönlichen Daten einzugeben.

(Bildquelle: S. Hofschlaeger / pixelio.de)

Gordon Kuckluck

Initiator von GeldSchritte.de, Online-Marketer mit Leib und Seele, vor allem den Bereichen Landingpages, Conversionoptimierung und E-Mail-Marketing verschrieben, stets an der Schnittstelle von Offline- zu Online-Business.
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Gordon Kuckluck

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