Artikel verschenken – Vorteile von Gastartikeln und moderierten Artikelverzeichnissen

Jede Webseite braucht Besucher um lukrativ arbeiten zu können. Artikel zu verschenken ist eine hervorragende Möglichkeit neue Türen für die eigene Webseite zu öffnen. Zwei verschiedene Optionen bieten sich an, um verschenkte Artikel zu neuen Einstiegsportalen in die eigene Webseite zu machen. Das sind zum einen die Gastartikel, die auch den anderen Bloggern neue Inhalte liefern. Zum anderen sind das moderierte Artikelverzeichnisse. Die Vorteile beider Wege habe ich in diesem Artikel beschrieben. Aber erst ein Gedanke, den sicher viele bei der Überschrift schon haben.

Warum soll ich Artikel verschenken?

Wenn ich diese doch in meiner eigenen Webseite ebenfalls integrieren könnte? Natürlich macht jeder Artikel eine Menge Arbeit. Er kostet Zeit und Ideen. Die eigenen Leser würden sich sicherlich auch darüber freuen. Warum also soll ich anderen meine Ideen schenken? Jeder Blogger, jeder Webseitenbetreiber hat eigene Besucher. Stammleser und auch neu eintreffende. Da jede Webseite einzigartig ist, erhält sie auch andere „einzigartige“ Besucher. In dem ich einen Artikel verschenke, kann ich die Besucher der beschenkten Webseite auch auf die meine aufmerksam machen. Und genau das ist der Punkt. Ein weiterer Punkt ist natürlich auch, dass man einen, vielleicht sogar zwei wertvolle Backlinks für den eigenen Blog bekommt. Hier ist der größte Vorteil, dass der Link zum einen kostenlos und zum anderen dauerhaft ist.

Reichweite

Viele Besucher, die ich anders vielleicht nicht erreichen kann, werden auf meinen Artikel aufmerksam. Und vielleicht besuchen sie auch meinen Blog, wenn sie meinen Beitrag interessant finden. Der erste Vorteil ist also die größere Reichweite für mich als Autor. Außerdem besteht durch das gegenseitige Austauschen von Artikeln die Möglichkeit einer Partnerschaft. Ich kann Besucher meines Blogs über einen Artikel auf den Blog des anderen hinweisen. Gerade wo Google immer mehr auf Themen Relevanz achtet, können beide davon profitieren. Es erhöht sich also auch die Reichweite in den Suchmaschinen.

Gastartikel – Vorteile

Ein Gastartikel bedeutet für mich auch ein gewisses Engagement. Ich schreibe nicht nur für mich. Sondern mir liegen auch andere Webseiten am Herzen. Ich kann eine andere Webseite für einen kurzen Augenblick mitgestalten und das finde ich sehr schön. Hand in Hand mit anderen zu arbeiten, dass macht das Internet erst interessant. Dem ewigen „Einzelkämpfer“ Status kann man so mal die Zähne zeigen. Neben den soeben erwähnten Vorteilen bezüglich der Reichweite ergeben sich meist noch weitere. So werden zum Beispiel auch Gastartikel gerne bei Facebook, Twitter und Google Plus erwähnt. Eine weitere Steigerung der Reichweite. Da man auch selber den Gastartikel bewerben kann, hat auch der andere Blogger eine kurze Steigerung der Reichweite.

Auf einen Blick – Vorteile aller Parteien

Um das Ganze einfach abzurunden und einen schnellen Überblick zu verschaffen, habe ich die Vorteile für alle Parteien noch einmal beschrieben.

Vorteile für den Autoren

  1. Es wird ein neuer Leserkreis erreicht
  2. Gastartikel regen zu neuen Themen an, die selbst vielleicht noch nicht beschrieben wurden
  3. Neue Kontakte können geknüpft werden
  4. Mehr Autorität

Vorteile für den Blogbesitzer

  1. Neue Inhalte, ohne viel Arbeit
  2. Neue Thematik, die einem selber vielleicht gar nicht eingefallen wäre
  3. Mehr Besucher durch Google
  4. Größere Reichweite
  5. Neue Kontakte knüpfen

Vorteile für den Leser

  1. Neuer Schreibstil, frischer Wind im Blog
  2. Neue Blogs kennenlernen
  3. Andere Sichtweisen erfahren

Letztlich ergeben sich nur Vorteile. Egal ob man einen Gastartikel schreibt, oder im eigenen Blog veröffentlicht. Jeder Blogger hat eigene Regeln, die tunlichst eingehalten werden sollten. Ich zum Beispiel lasse Gastartikel erst ab 800 Wörtern zu, zudem müssen sie thematisch zum Blog passen. Die erste Regel ist aber immer: Möglichst nützliche Artikel sollten geschrieben werden. Trash will keiner in seinem Blog veröffentlichen.

Artikel verschenken als Strategie

Wie eben beschrieben, kann man durch das verschenken von Artikeln auch eine Vertrauensbasis und sogar eine Partnerschaft schaffen. Diese kann später nutzen, wenn man zum Beispiel ein eigenes Produkt vermarkten möchte. Wer regelmäßig zusammenarbeitet, kann den Partner sicherlich auch als wichtige Stütze für das neue Projekt gewinnen. In meinen Augen sollte dann aber mehr als ein einziger Gastartikel geschrieben werden. Ich kann von niemandem erwarten, dass gleich meine Produkte in den Vordergrund gerückt werden, wenn ich einen Gastartikel verfasst habe. Sind das aber vielleicht schon zehn oder zwanzig, bin ich der Meinung, dass man durchaus mal fragen kann. Der erste Gedanke sollte nicht sein, was ich persönlich von dem anderen Blogger habe, sondern was ich für ihn tun kann. Im Übrigen kann auch ein Tipp oder Verbesserungsvorschlag dabei helfen, die Partnerschaft zu festigen. Aber es gibt noch weitere Punkte, die für das Veröffentlichen auf fremden Webseiten sprechen.

Warum moderierte Verzeichnisse?

Jeder, der sich mit dem Thema dieses Blogs beschäftigt, und versucht die eigene Seite nach vorne zu bringen, der kennt die Artikelverzeichnisse. Webseiten, auf denen man kostenlos für den einen oder anderen Backlink einen Text veröffentlichen kann. Google und die anderen Suchmaschinen kennen sie natürlich auch. Und viele dieser Portale wurden mit schlechten, wenig informativen Inhalten gespickt, nur der Links wegen. Anders sind da die moderierten Verzeichnisse, die von Beginn an auf Qualität achten. Wer also Vertrauen in die eigene Webseite aufbauen will, das eigene Ranking stärken will, der sollte das nicht über irgendwelche Verzeichnisse machen, sondern über die moderierten, die mehr Vertrauen genießen. Es stellt sich natürlich die Frage, was ich als Blogger davon habe. In erster Linie sind es natürlich die Links, die das eigene Ranking stärken. Moderierte Artikelverzeichnisse haben einen Namen. Ihnen wird mehr vertraut, als irgendwelchen Artikelfarmen. Wem also vertraut man mehr? Dem Autor, der auf solchen Portalen erscheint, oder dem, der wahllos überall auftaucht? Wenn überhaupt. Es ist also für die eigene Glaubwürdigkeit immer besser, sich mehr Mühe zu geben und in den moderierten Verzeichnissen zu erscheinen.

Checkliste für Gastartikel

Einen Artikel auf einer anderen Plattform zu veröffentlichen ist der Wunsch vieler und so landen auch bei mir immer wieder Anfragen mit Artikeln im Anhang. Leider sind viele einfach nicht so geschrieben, dass ich sie gerne veröffentliche. Im Gegenteil, manches Mal kommen über BlogVerdiener wirklich haarsträubende Anfragen. Deshalb habe ich eine kleine Checkliste geschrieben, die sich jeder gerne kopieren darf:

  1. Fehler passieren – Dennoch sollte der Artikel nochmals auf Rechtschreibfehler und Grammatik geprüft werden.
  2. In welchem Format soll ich den Artikel senden? Am besten Word und PDF
  3. Bilder sollten immer einen Copyright Hinweis haben, oder selbst gestaltet werden!
  4. Die Mindestlänge des Gastbeitrags sollte sich an den Artikeln des Gastblogs orientieren
  5. Möglichst keine Werbung in den Artikel!
  6. Man kann einen Artikel vorformatieren. Überschriften, Absätze usw.. Je weniger Arbeit ein Blogger mit einem Artikel hat, desto besser.
  7. Immer neu schreiben! Nie kopieren!

Diese kleine Checkliste ist schon alles, was es zu beachten gilt. Gerade was den ersten Punkt angeht, sehe ich das nicht ganz so eng, denn Fehler passieren immer wieder!

Gastartikel schreiben und verschenken – Fazit

Ein Gastartikel bietet allen Seiten Vorteile. Mehr Besucher für mich und den Gast Blog, mehr Reichweite und persönliche Kontakte. Persönlich finde ich Gastartikel auch prima um mal über den Tellerrand zu schauen. Neue Themen können gefunden werden und der eigene Horizont wird erweitert. Bei all den positiven Dingen, die ein Gastbeitrag mit sich bringt, darf man auch den technischen Aspekt nicht vernachlässigen: Ein Gastartikel bringt auch Link- und Domainpower, die eigene Webseite erstarkt und bringt je nach Monetarisierung mehr Geld ein.

Sascha Oertlin

Sascha Oertlin betreibt den Blog Blogverdiener.de. Dort schreibt er über das Geld verdienen im Internet mit allen Erfolgen und Fehlschlägen. Dazu gibt es Tipps zum Thesis Theme, WordPress und CSS3.
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Sascha Oertlin

Sascha Oertlin betreibt den Blog Blogverdiener.de. Dort schreibt er über das Geld verdienen im Internet mit allen Erfolgen und Fehlschlägen. Dazu gibt es Tipps zum Thesis Theme, WordPress und CSS3.

8 Comments

  • Olli

    6. Januar 2013

    Hi Sascha,
    welches sind denn die noch empfehlenswerten Verzeichnisse? Hast du einen Tipp?
    viele Grüße
    Olli

  • Sascha

    7. Januar 2013

    Hi Olli,
    ich könnte Dir jetzt eine ewig lange Liste posten. Mache ich aber nicht. Wenn Du ständig aktuelle Verzeichnisse haben möchtest, die nicht nur von mir kommen, dann schau doch mal ins Everestforum: http://everestforum.de/seo-suchmaschinenoptimierung/7-backlinkquellen-artikelverzeichnisse.html

    Da sind tolle Verzeichnisse aufgelistet und werden auch aktuell gehalten.

    LG
    SAscha

  • Olli

    8. Januar 2013

    Danke dir Sascha, da bin ich eh öfter unterwegs.

    Viele Grüße
    Olli

  • Vladislav Melnik

    8. Januar 2013

    Hey Sascha,

    danke für den Artikel!

    Ich habe selber zwar noch keinen Gastartikel geschrieben, bin aber von dem Konzept überzeugt und es sind bei mir auch schon 2 Beiträge geplant!

    Gruß
    Vladislav

  • jan

    10. Januar 2013

    An sich ist es schon eine gute Möglichkeit, wobei man aber beachten muss das der Arbeitsaufwand für einen guten Artikel schon beträchtlich sein kann, aber einige erfolgreiche Blooger nutzen das System schon

  • Sascha

    10. Januar 2013

    @Vladislav Du wirst sehen, das macht nachher sogar richtig Spaß! Vor allem weil man einen kleinen Teil des Gastblogs mitgestalten darf.

    @Jan Da hast Du nicht unrecht. Gastartikel sollten mit das Beste sein, was Du schreiben kannst. Erst dann sind alle zufrieden und das ist nun mal viel Arbeit. Mit viel Übung wirds aber leichter.

  • Kevin Zalokar

    13. Januar 2013

    Hey Sascha
    Danke für Deinen Beitrag! Gastbeiträge können einen echten Traffic-Schub verursachen. Meiner Meinung nach gehört diese Strategie zu den Besten Möglichkeiten, um sich in einer Nische als Experte zu Positionieren und frischen Traffic zu generieren.

    Besonders für Einsteiger finde ich die Methode gut!

    Viele Grüsse
    Kevin

  • Raphael

    23. Januar 2013

    Ja, stimmt natürlich alles. Gastartikel sind sehr wichtig um einen (neuen) Blog aufzubauen. Trotzdem muss ich sagen, dass es wirklich lange dauert, bis ein guter Blog auch tatsächlich austeichend Leser hat und ev. sogar ein wenig Geld bringt. Ich habe das am Anfang doch ein wenig zu blauäugig gesehen. 😉