Halt! Stopp! Bevor du anfängst…

Stopp!…lass mich dir noch einen ganz wichtigen Tipp mit auf den Weg geben 🙂

Ich weiß, du kannst es wahrscheinlich kaum abwarten endlich loszulegen und dein Webbusiness aufzubauen. Aber nimm dir noch einen kurzen Moment Zeit und denke über etwas Grundlegendes nach: Die Nischensuche.

Nischensuche? Sei der Markt!

Am Anfang deines Webbusiness-Aufbaus steht die Nischensuche. Du musst einen Markt finden. Eine Nische, in der du dich herumtreiben möchtest, in der schon Geld verdient wird und in der du folglich einen Stück vom Kuchen abbekommen kannst.

Schon oft gehört, schon oft diskutiert.

Zuletzt hatte ich etwas zu dem Unterschied zwischen „klassischen“ Nischenseiten-Marketern und Content Marketern gesagt. Und das möchte ich noch einmal aufgreifen und dir – am besten vor deinem Start! – mitgeben.

Die allerbeste Möglichkeit eine Nische oder einen Markt zu finden ist die, dass du in einem Markt zu suchen anfängst, in dem du bereits bist. Noch besser ist es sogar, wenn du nicht einfach nur drin, sondern sogar ein leidenschaftlicher Teil dieses Marktes bist!

Denkst du einfach nur mal einen Moment über die Märkte nach, in denen du selbst unterwegs bist, wird dir wahrscheinlich auffallen, dass du eine Art Experte in allen möglichen Gebieten bist – zumindest in dem Sinne, dass du mehr weißt, als der normale Durchschnittsbürger (und das reicht in der Regel aus, um als „Experte“ wahrgenommen zu werden!).

Für dich ist es ganz normal Teil dieses Marktes zu sein. So normal, dass es dir vielleicht noch nicht mal auffällt oder bewusst ist. Diese Art Märkte oder Nischen fallen dir erst ein, wenn du versuchst bewusst darüber nachzudenken, womit du dich eigentlich leidenschaftlich gern und häufig beschäftigst.

Es ist für dich völlig normal, dich in diesem Markt herumzutreiben, aktuelle Entwicklungen zu beobachten, Trends zu verfolgen und Bedürfnisse zu erkennen (oder gar selbst zu entwickeln? ;)). Du bist nicht nur ein Teil des Marktes, du bist ein echter Insider!

Du kannst z.B. gleichzeitig ein liebevoller Vater, ambitionierter Kleingärtner, erfolgreicher Zierfischzüchter und Briefmarkensammler sein und beim Schnitzen macht dir auch so schnell keiner was vor. Du bist bloß eine Person, hast aber zahlloses Insider-Wissen aus ganz unterschiedlichen Bereichen!

Diese Bereiche und diese Insider-Kenntnisse können eine wunderbare Grundlage für deine Nische und dein Webbusiness legen!

Du verstehst die Personen dieser Märkte auf eine Weise, wie es „Außenstehende“ vielleicht nie hinbekommen würden, selbst wenn sie es versuchten. Du weißt, wie diese Leute „ticken“, sprichst ihre Sprache, kennst ihre Bedürfnisse, Gedanken, Gefühle, Ziele – und kannst auf diese Bedürfnisse, Gedanken, Gefühle und Ziele eingehen und darum herum ein erfolgreiches Webbusiness aufbauen!

Aber Achtung:
Wenn du dich dafür entscheiden solltest, ein Webbsuiness um ein Thema aufzubauen, das du bereits kennst und vielleicht als Hobby liebst, mache dir bewusst, dass sich durch dein Webbusiness deine Einstellung zu diesem geliebten Hobby ändern wird! Plötzlich wird dein Hobby (auch) ein „Job“! Während du an der Aufzucht deiner Zierfische arbeitest, tust du das nicht mehr (nur), um abzuschalten und deinem Hobby zu frönen, sondern denkst plötzlich (auch) über dein Business nach, über neuen Content, neue Anleitungen, was auch immer! Du verspürst also plötzlich eine Art Druck. Das muss dir klar sein! Und das wirst du nicht bei jedem Hobby oder jeder Leidenschaft wollen!

Mit diesen Gedanken im Hinterkopf, fällt dir die Nischensuche vielleicht etwas leichter. Du musst keinen Markt mehr suchen oder gar erschließen. Du bist der Markt!

Business um des Business‘ Willen?

Vielen geht es so, dass sie sich gar nicht vorstellen können, ein Webbusiness in einem Gebiet aufzubauen, dass ihnen keinen Spaß macht, wo sie nicht mit Leidenschaft dabei sind. Mir geht das so.

Für viele ist das ja ein ganz wichtiger Grund, um überhaupt ins Online-Business einzusteigen: Endlich etwas machen, wofür wirklich ihr Herz schlägt!

Aber es gibt auch andere Menschen, die von einem anderen „Schlag“ sind.

Menschen, die ihr Business um des Business‘ Willen betreiben oder Marketing, weil ihnen grundsätzlich das Marketing selbst Spaß macht. Das ist eben halt ihr Ding!

Solche Menschen können buchstäblich in jede Nische eintreten – und Erfolg haben! 

Sie können buchstäblich jedes Thema, jeden Markt und jede Nische bearbeiten, weil ihnen das Bearbeiten an sich Spaß macht und sie erfüllt. Diese Menschen sind insofern „begünstigt“, als dass sie ihre Nische im Grunde „nur“ nach der Lukrativität aussuchen können: Alles, was vielversprechend aussieht, kann ihr „Ding“ werden, weil es ihnen nicht um das Thema an sich geht, sondern um den Business-Aufbau und das Marketing „drumherum“.

Bevor du also anfängst, überlege dir bitte sehr genau zu welcher dieser beiden Gruppen du gehörst!

Manchmal geht es nicht anders, dann findest du das erst im Laufe der Zeit heraus. So war es bei mir. Aber auch, weil ich gar nichts von diesem Unterschied wusste; mich hatte jedenfalls niemand darauf hingewiesen.

Und auch wenn dieser Unterschied (wenn man erstmal darauf hingewiesen wurde und drüber nachdenkt) absolut banal erscheint, möchte ich dich jetzt ganz offiziell 😉 auf diesen Unterschied hinweisen und ihn dir bewusst machen, so dass du von Anfang an einen besseren Start haben kannst!

Wenn du zu den Marketern gehörst, die ich Content Marketer genannt habe, dann herzlich Willkommen auf dem GeldSchritte-Blog 🙂

Ich selbst zähle mich zu solchen Content Marketern, die ihr Thema aus Leidenschaft bearbeiten und nicht in erster Linie wegen der Lukrativität. Zu Content Marketern, die diese Leidenschaftlichkeit brauchen um überhaupt durchzuhalten und zu überleben.

Gordon Kuckluck

Initiator von GeldSchritte.de, Online-Marketer mit Leib und Seele, vor allem den Bereichen Landingpages, Conversionoptimierung und E-Mail-Marketing verschrieben, stets an der Schnittstelle von Offline- zu Online-Business.
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Gordon Kuckluck

Initiator von GeldSchritte.de, Online-Marketer mit Leib und Seele, vor allem den Bereichen Landingpages, Conversionoptimierung und E-Mail-Marketing verschrieben, stets an der Schnittstelle von Offline- zu Online-Business.

6 Comments

  • Thomas Pohl

    29. Mai 2012

    Hallo Gordon,
    Ich zähle mich zu denen die einfach mit irgend etwas angefangen haben und erst später festgestellt haben wie das alles läuft. Vielleicht aus der Not heraus um etwas Geld im Internet zu verdienen oder um es erstmal aus zu probieren.Ja besser ist es eben sich erst einmal vorzubereiten und zu informieren oder sich Hilfe zu nehmen doch ich habe mich einfach ins kalte Wasser gestürzt und dadurch aber auch sehr viel gelernt.Aber fagt ist doch wenn man ein ziel vor Augen hat und dieses unbedingt erreichen will und Ergeitz und Durchhaltevermögen aufbringt kann vieles erreichen.In diesem Sinne alles gute und immer weiter machen.

    Gruss Thomas

    • Gordon Kuckluck

      29. Mai 2012

      Ja, das stimmt, Thomas. Ich bin ja ähnlich gestartet, wie Du auch, wenn ich das so lese 😉

  • Constantine

    29. Mai 2012

    Vllt. ist aber auch der Start aus der anderen Richtung hilfreich? Ich meine damit, dass man sich für etwas interessiert aber noch nicht „tief“ in die Materie eingedrungen ist. Man könnte seine Lernerfolge dokumentieren und auch so anderen Einsteigern helfen und ein breites Publikum ansprechen. Praktische Fallbeispiele sind immer interessant für Leser und man baut sich so nach und nach Authorität auf!

    • Gordon Kuckluck

      29. Mai 2012

      Ja, das ist natürlich möglich. Und auch das beschreibt meine eigenen Anfänge recht gut. Nur ist es hier auch wieder so: Wenn man irgendwo anfängt, nur weil es lukrativ erscheint, wird man nicht lange durchhalten (wahrscheinlich). Nur, wenn das Thema eine echte Leidenschaft ist, wird man dauerhaft am Ball bleiben.

      Und dieses dauerhaft am Ball bleiben, das schafft man natürlich am Besten in Märkten, in denen man sowieso so (längere Zeit?) aktiv ist.

  • Daniel

    29. Mai 2012

    Hey Gordon,
    ich finde es gut, dass du den Punkt ansprichst mit dem Hobby Geld verdienen. Wenn du nur davon abhängig bist, kann ganz schnell der Spaß an der Sache vergehen und das raubt jegliche Kreativität.
    Liebe Grüße
    Daniel

  • Carola

    12. September 2012

    Ja,bei meinem ersten Projekt habe ich genau das falsch gemacht… Habe ein Thema genommen, von dem ich dachte, da gibt es viele Informationen dazu, weil viele davon reden. Richtiges Wissen hatte ich nicht darüber. Dementsprechend schwer habe ich mich ach getan und der (Miss-)Erfolg zeigte sich in den nur spärlich wachsen Besucherzahlen.
    Seit ich ein Projekt mit einem Thema umgesetzt habe,das mich beruflich irgendwie schon immer begleitet hattet, läuft alles wie von selbst – na ja, fast 🙂