Spracherkennungssoftware für Selbstständige

Ist Spracherkennungssoftware heutzutage etwas für Selbständige und Blogger?

Der Gastartikel von Thomas Mangold geht genau darauf ein – und hat mich selbst zum Kauf einer Spracherkennungssoftware für meinen Mac inspiriert. Über meine Zeitersparnis oder auch meinen Frust mit dieser Software (was immer es denn sein wird ;)), werde ich bestimmt mal auf GeldSchritte berichten 🙂

Zunächst lassen wir uns aber von Thomas erklären, was Spracherkennungssoftware ist bzw. warum sie für Selbständige interessant ist.

 

–Gastartikel von Thomas Mangold —

Ich möchte in diesem Artikel ein wenig über die Einsatzmöglichkeiten und meine Erfahrungen zum Thema Spracherkennungssoftware erzählen. Ich verwende diese Software selbst seit geraumer Zeit und bin damit sehr zufrieden.

Ich nutze die Software in zwei Bereichen, einerseits als Sportmentaltrainer und andererseits als Internet-Marketer. Aber auch im privatem Bereich Bereichen kommt die Spracherkennungssoftware zum Einsatz. Als Sportmentaltrainer kommuniziere ich mit meinen Klienten sehr viel über E-Mail. Die Diktiersoftware hilft mir dabei, diese Arbeit sehr schnell zu erledigen. Auch wenn ich meine Berichte über die einzelnen Sitzungen schreibe, benutze ich die Software.

Als Internet Marketer habe ich bereits einige Blogs und Websites, sowie ein E-Book erstellt. Mittlerweile nutze ich auch hier, in fast allen Bereichen Spracherkennungssoftware, um meine Arbeit schneller und angenehmer zu gestalten.

Nach diesem kurzen Einblick über meine Tätigkeiten und meine Einsatzgebiete möchte ich dir im folgenden nun die Vorteile darlegen, die ich durch die Verwendung von Spracherkennungssoftware habe:

Spracherkennungssoftware

Den größten Nutzen ziehe ich aus dem Faktor Zeitersparnis. Mit dieser Form der Texteingabe bin ich um bis zu dreimal, in manchen Bereichen bis zu fünfmal, schneller als beim Tippen. Das ist aber nicht der einzige Bereich, in dem ich Zeit spare. Auch das korrigieren der Artikel, Beiträge und Texte ist wesentlich weniger aufwendig. Der Grund liegt in der Tatsache, dass Diktierprogramme weder Tippfehler, noch Rechtschreibfehler machen. Insofern brauche ich mich beim Korrekturlesen nur noch auf die Satzzeichen zu konzentrieren und darauf zu achten, ob die Spracherkennungssoftware alles richtig verstanden hat. Moderne Programme bieten hier schon eine 99%ige Erkennungsrate, insofern stellt das kaum noch ein Problem dar.

Der zweite große Vorteil liegt in der Multitaskingfähigkeit, ich habe nämlich beide Hände frei um damit zu arbeiten. Das erweist sich vor allem beim Recherchieren, aber natürlich auch bei der Texteingabe selbst als Vorteil. Wenn ich Artikeln und Texte verfasse, dann habe ich jede Menge Material vor mir liegen (Bücher, Zeitungen, ausgedruckte Informationen und Zeitschriften zum jeweiligen Thema). Mein Schreibtisch gleicht dann oft einem Schlachtfeld. Als ich die Texte noch eingetippt habe, musste ich oft unterbrechen, um bestimmte Notizen zu suchen. Erst dann konnte ich wieder weiter tippen. So zog sich die Arbeit natürlich in die Länge, das war natürlich nicht besonders angenehm. Der Einsatz von Spracherkennungssoftware erleichtert mir das extrem. Noch während ich den Text einspreche, kann ich diverse Informationen mit meinen Händen suchen. So geht meine Arbeit wesentlich fließender von der Hand.

Mit dem Einsatz von Spracherkennungssoftware wurden meine Artikel außerdem authentischer, kreativer und ich schone meine Gesundheit. Hört sich etwas seltsam an, ich weiß. Aber auch dieser Punkt ist relativ leicht erklärt. Die Texte gewinnen an Authentizität, weil ich sie spreche und nicht tippe. Ob du es glaubst oder nicht, aber gesprochene Texte unterscheiden sich von getippten enorm. Vor allem wenn man etwas länger mit dieser Software arbeitet. Die Steigerung meiner Kreativität konnte ich durch mein Wireless Headset erreichen. Wenn ich mich beim Text einsprechen im Raum frei bewegen kann, bin ich offensichtlich kreativer als beim verkrampften Sitzen vor dem PC. Wo wir auch schon beim gesundheitlichen Vorteil wären. Bin ich früher ein paar Stunden vor der Tastatur gesessen, hatte ich Verspannungen und Rückenschmerzen. Das fällt durch den Einsatz von Spracherkennungssoftware komplett weg. Ich kann sitzen wie ich will, oder mich im Raum bewegen.

Damit habe ich einige der größten Vorteile von Spracherkennungssoftware aufgezeigt. Natürlich gibt es noch viele interessante Punkte die es anzusprechen gibt. Das würde aber diesen Artikel hier sprengen. Daher möchte ich dich auf meinen Blog zu diesem Thema verweisen. Dort findest du zum Beispiel Informationen zu den geeigneten Produkten, zum besten Zubehör, zu weiteren Einsatzmöglichkeiten, Informationen zur Installation und zur Trainingsphase, sowie Tipps & Tricks.

Ich würde mich freuen dich dort begrüßen zu dürfen.

Thomas Mangold

Mein Name ist Thomas Mangold, ich betreibe als Internetmarketer einige Blogs, habe ein E-Book bereits am Markt und arbeite gerade an meinem nächsten Projekt, dass ich Mitte des Jahres launchen werde. Das Thema Spracherkennungssoftware war mein Einstieg ins Affilate-Marketing. Im Rahmen der Nischenseiten-Challange kannst du dieses Projekt auch genau verfolgen.
In meinem Haupt-Blog fit-reich-happy.com beschäftige ich mich mit meinen Hauptinteressensgebieten, nämlich Fitness, Geld verdienen und Coaching.

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About The Author

Thomas Mangold

Mein Name ist Thomas Mangold, ich betreibe als Internetmarketer einige Blogs, habe ein E-Book bereits am Markt und arbeite gerade an meinem nächsten Projekt, dass ich Mitte des Jahres launchen werde. Das Thema Spracherkennungssoftware war mein Einstieg ins Affilate-Marketing. Im Rahmen der Nischenseiten-Challange kannst du dieses Projekt auch genau verfolgen.
In meinem Haupt-Blog fit-reich-happy.com beschäftige ich mich mit meinen Hauptinteressensgebieten, nämlich Fitness, Geld verdienen und Coaching.

5 Comments

  • Johann

    19. Juni 2012

    Hallo,

    also als Selbständiger ist Zeit ja bekanntlich Geld. Ich habe mir einmal eine Testversion von einem Spracherkennungsprogramm heruntergeladen und war damit nicht wirklich zufrieden. Der Grund dafür lag daran, dass man doch relativ viel Zeit benötigen würde, um das Programm mit allen benötigten Worten zu füttern. Zudem kann es vorkommen, dass die Software das ein oder andere Wort falsch versteht und somit der ganze Text nach Fehlern gesucht werden muss.

  • Thomas

    20. Juni 2012

    Hallo Johann!
    Wäre interessant welches Programm du dir heruntergeladen hast?
    lG Thomas

  • Juergen

    13. Juli 2012

    Hallo Gordon,

    wie sind jetzt Deine Erfahrungen mit der Spracherkennungs-SW?

    Ich denke immer, dass das die Lsöung ist für mein „Zweifingersuchsystem“.

    Was ich bisher getestet habe hat mich allerdings nicht überzeugt.

    Jürgen

    • Gordon Kuckluck

      13. Juli 2012

      Hallo Jürgen,

      ja, so sind auch meine Erfahrungen. Ich bin von Dragon auf dem Mac nicht überzeugt und fand es eher als weitere Zeitverzögerung als Zeitersparnis. Zumindest, wenn man mehr „kleine“ Texte schreibt, wie z.B. Mails oder hier einen Kommentar.

      Bei längeren Texten wie Artikeln und dergleichen, kann es aber nach ein wenig Übung durchaus hilfreich sein. Es kommt also darauf an, ob man mehr kleine oder größere Texte schreibt. Für mich ist die Sprachsofware nichts, ich tippe da lieber und bin (gefühlt) schneller.

      Liebe Grüße
      Gordon

      • Juergen

        17. Juli 2012

        Danke fürs schnelle Feedback!

        Ich glaube auch, dass es ein großes Problem ist, dass kaum jemand von uns gewohnt ist zu diktieren.

        Das muss man richtig lernen und üben seine Gedanken „druckreif“ zu formulieren.

        … genau wie eben das 10-Finger-Schreiben…