All-Inkl – Review nach einigen Monaten Nutzung

Seit einigen Monaten bin ich nun schon bei dem deutschen Webspace-Anbietern All-Inkl. Höchste Zeit (gerade nach meinem vielen Hin und Her, was meine Webspace-Hoster angeht) ein kleines Review zu schreiben und meine Erfahrungen mal zusammenzufassen.

Und das ist vielleicht umso interessanter für dich, da All-Inkl derzeit gerade eine besondere Aktion laufen hat:

Wer noch bis zum 31.10.2011 den Tarif „PrivatPlus“ bestellt, zahlt die ersten 6 Monate 0€ (Null Euro!) dafür (statt normal 14,95€ Einrichtungsgebühr + monatlich 7,95€)!

Ich bin mit GeldSchritte auch im PrivatPlus-Tarif, so dass dieser kleine Erfahrungsbericht zusammen mit diesem All-Inkl-Angebot für dich vielleicht umso interessanter sein könnte 🙂

Gesamteindruck

Zunächst möchte ich insgesamt sagen, dass ich bei All-Inkl sehr, sehr zufrieden bin.

Die Leistungen im PrivatPlus-Paket sind für meine Zwecke absolut ausreichend. Ich habe hier derzeit wohlgemerkt nicht nur GeldSchritte laufen, sondern alle meine übrigen Projekte ebenso (dazu habe ich meine Domains bei InterNetworX mit All-Inkl verbunden)! Du siehst also, dass mit diesem Tarif anspruchsvolle private, aber eben auch schon kleinere geschäftliche Projekte realisierbar sind. Der Preis ist so gesehen ein Witz 🙂

Besonders löblich ist der hervorragende Support bei All-Inkl, der mich von Beginn an überzeugt hat. So hat man die Möglichkeit telefonisch von Montag bis Freitag, 8:30 bis 24 Uhr und Samstag und Sonntag 10 bis 22 Uhr, jemanden zu erreichen, aber auch der Support via E-Mail geht rasend schnell – man hat für gewöhnlich innerhalb einer Stunde eine kompetente Antwort! Der E-Mail-Support ist dabei an 7 Tagen die Woche rund um die Uhr verfügbar! Wenn du also nachts um halb drei ein Problem hast – innerhalb kürzester Zeit hast du Hilfe.

Wichtig ist noch zu erwähnen, dass All-Inkl sehr viel wert auf Sicherheit legt.

Das ist an sich natürlich sehr löblich und gibt einem ein gutes Gefühl. Aber es kann auch nerven. Denn häufig funktionieren bestimmte Updates von Plugins nicht oder neuinstallierte Plugins lassen sich nicht ohne weiteres funktionstüchtig aktivieren, weil irgendwelche Dateiberechtigungen falsch gesetzt sind und erst beschreibbar gemacht werden müssen.

Da ist man von manch anderem Hoster ganz andere „Standards“ gewohnt 😀 😉

ALL-INKL.COM - Webhosting Server Hosting Domain Provider

All-Inkl und das KAS

Ein wenig „Angst“ hatte ich ja vor dem KAS, dem Kunden-Administrations-System von All-Inkl.

Ich war von EUKHost und HostGator ein cPanel gewohnt und habe das cPanel wirklich schätzen, ja lieben gelernt. Ganz einfach kann man aus so einem cPanel heraus wirklich alles einstellen, was das Herz begehrt. So einfach hatte ich das zuvor bei Strato beispielsweise nicht gehabt!

Ich hatte also sehr, sehr lange überlegt, ob ich überhaupt zu All-Inkl gehe. Eigentlich wollte ich nicht auf ein cPanel verzichten…

Zwei Dinge haben bei mir den Ausschlag gegeben, so dass ich mich doch noch für All-Inkl entschied:

  1. Der Test-Account
    Jeder hat die Möglichkeit, sich bei All-Inkl einen Test-Account anzulegen. Dadurch kann man das KAS kennenlernen, im System herumspielen und sehen, ob das Ganze etwas für einen ist.
     
  2. Ein Kundenprojekt
    Im Zuge eines Kundenprojekts habe ich an einem Live-Beispiel gesehen, wie das KAS von All-Inkl funktioniert – und ich habe mich sofort super zurecht gefunden!

All-Inkl KAS MenüIch habe den Schritt zu All-Inkl nie bereut 🙂

Das KAS ist kein cPanel. Es ist etwas anders als ein cPanel. Aber im Grunde bietet es alles, was ein cPanel auch bietet – und stellt mich damit voll und ganz zufrieden 🙂

Im Screenshot rechts siehst du das Menü aus dem KAS. Über dieses Menü (mit den entsprechenden Unterpunkten, die jetzt natürlich hier nicht zu sehen sind) kommst du quasi an jede Einstellung heran, die für die Verwaltung deiner Webseite beziehungsweise deines Webspaces wichtig ist.

Das KAS ist so zwar einzigartig, braucht den Vergleich mit dem „großen“ cPanel aber nicht scheuen!

Fazit

Mir fallen tatsächlich kaum Kritikpunkte im Angebot und in der Leistung von All-Inkl auf. Alles ist stimmig, vom Preis-Leistungsverhältnis angefangen über den Support bis hin zum KAS.

Wer einen hochwertigen, leistungsstarken, deutschen (!) Webhoster sucht, der ist mit All-Inkl wirklich sehr gut bedient.

Einziger „Nachteil“ (der aber eigentlich keiner ist): Die Dateiberechtigungseinstellungen nerven schon manchmal. „Mal eben“ ein neues Plugin installieren – und dann geht es nicht, weil eine Datei nicht beschreibbar ist. Nicht schlimm, aber nervig. Und irgendwie ja aber auch wieder gut, da man sieht, dass lieber etwas vorsichtiger und sicherer alles eingestellt wurde, als zu lasch.

Ich empfehle jedem, der aktuell mit seinem Hoster unzufrieden ist oder der noch kein eigenen Webspace-Anbieter hat, das Angebot von All-Inkl genau zu überdenken! Ein halbes Jahr zahlt man überhaupt nichts und danach nur 7,95€ monatlich für ein sehr, sehr gutes Paket 🙂

Gordon Kuckluck

Initiator von GeldSchritte.de, Online-Marketer mit Leib und Seele, vor allem den Bereichen Landingpages, Conversionoptimierung und E-Mail-Marketing verschrieben, stets an der Schnittstelle von Offline- zu Online-Business.
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Gordon Kuckluck

Initiator von GeldSchritte.de, Online-Marketer mit Leib und Seele, vor allem den Bereichen Landingpages, Conversionoptimierung und E-Mail-Marketing verschrieben, stets an der Schnittstelle von Offline- zu Online-Business.

13 Comments

  • Lars

    19. Oktober 2011

    Ich bin schon lange von Hostingpaketen weg und nutze lieber einen eigenen Server. Aber bezogen auf das Angbot, würde ich 1&1 vorziehen (jahrelange gute Erfahrung, günstiger) und die bieten das halbe Jahr kostenlos schon länger an.

    Aber mich würde mal ein „Vergleichstest“ interessieren.

    • Gordon Kuckluck

      19. Oktober 2011

      1&1 kenne ich nur von Kundenaufträgen, daher kann ich da nicht viel zu sagen.

      Beim schnellen Blick auf das Angebot bei 1&1 fällt mir aber sofort auf, dass sie im günstigsten Tarif zu 6,99€ (gerade mal 50 Cent billiger…) weniger Leistung bieten (insbesondere bloß 5 MySQL-Datenbanken). Das ist schlecht, wenn man – wie ich – mehrere Domains über einen Webspace laufen lässt und auf jeder Domain einen WordPress-Blog installiert zum Beispiel.

      Aber wie auch in allen anderen Fällen: Sicher muss jeder selbst seinen Favoriten wählen. Ich kann nur aus meiner Erfahrung heraus All-Inkl sehr empfehlen. Ich bin absolut zufrieden 🙂

      • Lars

        19. Oktober 2011

        Hab die einzelnen Punkte nicht im Detail verglichen – wie gesagt, wirklich Sinn macht m.M.n. eigentlich sowieso nur ein eigener Server. Ist wesentlich schneller (da muss man dann auch nicht so viel Energie in Optimierung stecken) und hat keine Limits bzgl. Datenbanken o.ä.

        Aber 1 DB reicht für viele Blogs aus – einfach bei der Blogeinrichtung einen anderen Tabellen-Praefix wählen.

        • Gordon Kuckluck

          19. Oktober 2011

          Da gebe ich Dir recht. Doch ein eigener Server ist vergleichsweise teuer.

          • Lars

            19. Oktober 2011

            Ja, rein von den Kosten betrachtet gibt man auf jeden Fall mehr aus – und ist für den Anfang sicher auch nicht notwendig.

            Wenn man aber Preis-Leistung vergleicht, dann ist ein Server eigentlich sogar viel günstiger.

            Der kleinste bei 1&1 z.B. für 49,95 € pro Monat hat 500 GB Festplatte, Unlimitierter Traffic mit 100 Mbit ohne Zwangsdrosselung, …

            Größter Vorteil beim Server ist aber, dass man nicht mit 400 oder mehr den Server teilt und die eigene Website/eigenen Anwendungen 100% der Rechenleistung nutzen. Den Unterschied merkt man…

  • Csaba Nagy

    19. Oktober 2011

    Hallo!

    Wie sieht es den mit Subdomains aus??? Wieviele darf man erstellen? Traffic?

    Sollten diese nicht unlimitiert im Umfang sein, ist das Angebot uninteressant…

    MfG

    Csaba

    • Gordon Kuckluck

      19. Oktober 2011

      Subdomains 250, Traffic Flat. Steht aber auch alles auf deren Tarif-Übersihctsseite 😉

      • Csaba Nagy

        19. Oktober 2011

        Hallo!

        Ich bin bei allen meinen Domains bei Hosttech.at…da habe ich unlimitiert Traffic, unlimitiert Subdomains…

        Wenn man sich eine gute Domain zu einem grossen Oberbegriff sichert, kann man viele Affiliate-Projekte und/oder Blogs zu unterthemen erstellen…

        Naja, bei den Blog hängt es dann mit den dazugehörigen Datenbanken (Menge) ab.

        Aber 250 Subdomains sind eh auch ausreichend…

        Ja, dann ist der Anbieter auch nicht schlecht…Preislich etwas teurer als meiner!

        MfG

        Csaba

  • Dieter

    20. Oktober 2011

    Also meine Empfehlung hinsichtlich Webhosting ist ganz klar das Power-XL-Paket von domaingo. http://www.domaingo.de/angebote/power.html
    Unbegrenzte Subdomains, unbegrenzte Anzahl an Datenbanken, E-Mail-Konten, FTP-Zugängen u.v.m. Des Weiteren SSH-Zugang zur Shell. Sehr vorteilhaft, kann man doch so direkt auf dem Server arbeiten. Das ganze gibt es die ersten 6 Monate für EUR 1,99 und danach für günstige EUR 5,99. Bin seit 2004 be Domaingo und habe es niemals bereut.

    Liebe Grüße
    Dieter

  • Thomas

    24. Oktober 2011

    Hallo Gordon,

    schönes Review welches ich unterstreichen kann.
    Bin seit Jahren bei All-Inkl. und werd da wohl auch nicht weggehen!
    Preis-Leistung ist meines erachtens wirklich Top und der „Adminpanel“, also das KAS und die Memberarea sind selbsterklärend.

    Besonders muss ich aber auch den Support hervorheben.
    Ich wurde da noch nie im Regen stehen gelassen.
    Einmal hat mir ein Supportmitarbeiter sogar meinen „geschossenen“ Blog repariert.
    Das ganze hat knapp 30 Minuten gedauert und gekostet hats mich keinen Cent!!

    Was will man mehr??

    Beste Grüße
    Thomas

  • Jim Martens

    7. Dezember 2011

    Das Review ist erstmal sehr nett, aber leider gehst du auch hier nicht darauf ein, wie du das Webhosting-Paket ohne aktive Domain nutzen kannst. Oder hast du dir für All-Inkl eine kryptische Domain geholt und dann über deinen Domainanbieter die richtige Domain?

    • Gordon Kuckluck

      7. Dezember 2011

      Nein, bestehende Domain angeben, dann steht da, dass Du einen Auth-Code nachreichen musst/kannst. Und genau das tust Du einfach nicht.

      Kannst, wenn Du nett bist, dem Support auch einmal schreiben, dass Du niemals einen Auth-Code nachreichst, weil Deine Domain bleiben soll, wo sie ist. Und dann ist das okay.