In den sozialen Netzen geht’s hoch her zur Zeit…

Das sich das Internet ständig weiterentwickelt und ständig im Fluss befindet, nun, das dürfte kaum jemanden überraschen.

Und doch ist es immer wieder wichtig, sich diese ständigen Veränderungen vor Augen zu halten um gegebenenfalls auf einige der Veränderungen adäquat reagieren zu können. Das gilt natürlich vor allem für solche, die zumindest einen Teil ihrer Geschäfte über das Internet abwickeln.

Google, Google+ und Co.

Fangen wir mit Google an. Bereits vor einiger Zeit hatte ich von Google+ berichtet – eben genau zu der Zeit, wo es in aller Munde war und neu an den Start ging.

Damals schon war vielen bewusst, was hier gerade passiert. Google+ sollte nicht einfach nur ein weiteres soziales Netzwerk und damit ein Konkurrent zu Facebook werden. Google+ würde mehr sein.

Und so ist es, wie in letzter Zeit immer deutlicher wird.

YouTube und Google+ verbinden

Ganz neu ist jetzt beispielsweise, dass du YouTube mit Google+ verbinden kannst. Dazu musst du in deine Kontoeinstellungen bei YouTube und weiter zu den Weiterleitungen und Verbindungen. Auf der YouTube-Startseite wird dann ein neuer Bereich eingefügt, wo du alle Videos findest, die von Google+-Kontakten geteilt wurden.

Derzeit ist das alles zwar noch nicht sonderlich ausgereift, aber es ist ein Anfang.

Momentan bekommst du wirklich nur die Videos deiner Google+-Kontakte angezeigt und selbst das wohl noch mit stundenlanger Verspätung. YouTube selber gibt an Google+ nichts weiter. Die Verbindung ist also momentan noch einseitig (das bedeutet es, wenn in den Weiterleitungseinstellungen von YouTube „AutoShare nicht verfügbar“ steht).

Während Google+ ausgebaut wird und natürlich auch immer weiter auf so starke Dienste wie YouTube gesetzt wird, gehen andere Dienste nach und nach ein beziehungsweise werden von Google abgeschaltet und aufgegeben. Zwei prominentere Dienste, die dem Vorantreiben von Google+ jüngst zum Opfer gefallen sind, sind die Twitter-Konkurrenten Buzz und Jaiku.

Facebook, der andere Riese

Der andere Riese neben Google, Facebook, macht derweil – mehr indirekt – weiteren, kleineren Diensten den Garaus.

Moment… „kleineren Diensten“?

Naja, wie man’s nimmt, wenn man bedenkt, dass auch StudiVZ still und heimlich die Segel streicht – und das ist, äh, war zumindest ja mal kein „kleiner Dienst“ 🙂

Besonders ironisch ist dieser Niedergang deswegen, weil Facebook vor drei Jahren Stefan von Holtzbrinck (dem Besitzer der VZ-Dienste) gleich alle Projekte (StudiVZ, SchülerVZ, MeinVZ) abkaufen wollte. Damals wollte Holtzbrinck nicht, heute braucht Facebook die VZ-Dienste nicht mehr.

Interessant ist auch, dass nicht nur Mitglieder „fliehen“, nein, auch die Entwickler, Mitarbeiter und Manager. Also auch die sehen scheinbar keine Perspektive mehr 😉

Fazit

Wie du siehst: Alles verändert sich im Internet und das teils rasend schnell!

Was heute aktuell ist und vielleicht marketingtechnisch funktioniert, muss morgen noch lange nicht funktionieren. Was heute etablierte Plattformen sind, könnten morgen schon von der Bildfläche verschwunden sein.

Daher gilt es die Entwicklungen genau zu beobachten. Zumindest insoweit, als dass man bereit ist auf wirklich entscheidende Änderungen (wie sie sich mit Goole+ abzeichnen) angemessen und schnell zu reagieren.

GeldSchritte soll dir helfen am Puls der Zeit zu bleiben 😉

Gordon Kuckluck

Initiator von GeldSchritte.de, Online-Marketer mit Leib und Seele, vor allem den Bereichen Landingpages, Conversionoptimierung und E-Mail-Marketing verschrieben, stets an der Schnittstelle von Offline- zu Online-Business.
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Gordon Kuckluck

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