Jetzt doch Google AdSense?

Vielleicht ist es dir schon aufgefallen?

Seit Ende letzter Woche setze ich hier auf GeldSchritte wieder Google AdSense ein. Und das, obwohl ich in diesem Artikel doch von einem Problem berichtet habe, das entsteht, wenn man Direktvermarktung und Google AdSense einsetzen möchte – so wie ich hier im GeldSchritte-Blog!

Was also sind die Gründe für den Umschwung?

Google AdSense und Direktvermarktung

Kurz zur Erinnerung:

Bei der Direktvermarktung verkauft man Werbeanzeigen direkt an seine Werbekunden. Dazu habe ich hier auf GeldSchritte zum Beispiel extra eine „Hier werben“-Seite eingerichtet, wo man diese Werbung buchen kann.

Mittels Google AdSense lässt man einfach zum Inhalt passende Werbung automatisch auf seinem Blog einblenden.

Das Problem, dass ich angeschnitten und gesehen hatte, lag in den sogenannten „Anzeigen-Placements“, die es bei Google gibt. In der Vergangenheit war es so, dass jede Internetseite, die AdSense-Werbung geschaltet hat, auch in den Anzeigen-Placements auftauchte.

Werbetreibende hätten nun über Google AdWords eine Werbeanzeige erstellen können und explizit auswählen können, dass die Werbung auf einem ganz bestimmten Placement angezeigt werden soll – deinem Blog!

Na und?

Du erhältst für eingeblendete AdSense-Werbung eine Vergütung pro Klick, die wenige Cents in der Regel nicht überschreitet. Bei der Direktvermarktung kannst du für gewöhnlich mehr Geld verdienen, da du einfach die volle Kontrolle über deine Anzeigen hast und den Wert deiner Werbung selbst bestimmen kannst.

Hier gehen dir also eventuell Einnahmen verloren!

Google AdSense und Anzeigen-Placements

Seit kurzem nutze ich bei Google AdSense (nachdem ich mich mit dem Thema wieder einmal erneut befasst habe) die neue AdSense-Benutzeroberfläche, die sich derzeit noch in der Beta-Version befindet (kann man oben rechts auswählen).

Dort habe ich bei der Erstellung eines neuen benutzerdefinierten Channels eine interessante Entdeckung gemacht, die mich veranlasste, nun doch wieder AdSense in meinem Blog zu schalten.

Ganz kurz:
„Benutzerdefinierter Channel“ bedeutet, dass du dir einen „Kanal“ (englisch „Channel“) anlegst, damit du deutlicher unterscheiden kannst, woher welche Einnahmen stammen. Das macht also insbesondere dann Sinn, wenn du mehrere Blogs betreibst und auf mehreren Blogs AdSense schalten möchtest. So kannst du einen Channel „Blog-Name A“ und einen anderen „Blog-Name B“ erstellen und deine Anzeigenblöcke diesen Channels zuweisen. So weißt du genau, welches Blog dir wieviel eingebracht hat.

Ich zeige dir meine Entdeckung jetzt einfach mal in einem Screenshot:

Google AdSense - Anzeigen-Placements

Beim Anlegen eines neuen Channels kannst du jetzt unten bei „Ausrichtung“ wählen, ob dieser Channel in den Anzeigen-Placements erscheinen soll oder nicht!

Jetzt ist es mir also einen weiteren Test wert:
Ich habe einen entsprechenden Channel für GeldSchritte angelegt und das Häkchen an oben erwähnter Stelle nicht gesetzt. Auf diese Weise hoffe ich sicherzustellen, dass a) meine Einnahmen aus der Direktvermarktung nicht gefährdet sind und b) ich mit Google AdSense jetzt eine zusätzliche Einnahmequelle erschlossen habe.

Geld verdienen mit Google AdSense – Plugins machen’s leichter

Damit noch ganz kurz zu dem Thema, wie ich AdSense hier ins Blog eingebunden habe.

Ich habe dazu – wie so oft und das ist ja das Schöne an WordPress 😉 – ein Plugin genutzt, dass ich sogar noch von früher kannte und schon auf meiner damaligen Seite Haiwelt.de eingesetzt hatte: All in One Adsense and YPN.

Es gibt zahllose Plugins. Aber ich war und bin mit All in One AdSense sehr zufrieden (das YPN steht übrigens für das Yahoo! Pendant zu AdSense). Man kann schnell und einfach das Plugin mit AdSense verknüpfen und auch den entsprechenden Channel für das spezielle Blog wählen.

All in One AdSense and YPN

Besonders schön ist auch, dass man direkt im Plugin die Farbeinstellungen vornehmen kann. So braucht man nicht immer extra zur AdSense-Benutzeroberfläche, Änderungen dort vornehmen, einen neuen Code erhalten und diesen dann auf dem Blog per Hand neu einbinden. Änderungen sind leicht und schnell möglich.

Außerdem kann man auf jeder Seite und jedem Artikel mit einem einfachen Befehl (<!–noadsense–>) das Einblenden der Werbeanzeigen verhindern. Das geht natürlich auch nur für einen bestimmten Bereich des Artikels, indem man vor dem Bereich obigen Shortcode verwendet und nach dem Bereich <!–adsensestart–> eingibt.

Nachteil bei diesem Plugin:
Man kann keine ganz exakte Position der Werbung angeben, nur, dass die Anzeige zum Beispiel zu Beginn, am Ende oder mitten drin im Artikel erscheinen soll. Auf den Absatz genau kann man die Anzeige nicht kontrollieren (es sei denn man nutzt die oben erwähnten Codes) und so kann es zu Überschneidungen mit anderen Anzeigen oder Bildern kommen. Man kann durch die erwähnten Shortcodes solche „Konflikt-Quellen“ aber weitgehend reduzieren.

Gordon Kuckluck

Initiator von GeldSchritte.de, Online-Marketer mit Leib und Seele, vor allem den Bereichen Landingpages, Conversionoptimierung und E-Mail-Marketing verschrieben, stets an der Schnittstelle von Offline- zu Online-Business.
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Gordon Kuckluck

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19 Comments

  • Joschka | Internet Marketer

    3. August 2011

    ich habe auf meinem videoblog auch google adsense eingebaut. teste das ganze mal… mir fehlen noch 30€ bis zur auszahlung. mal sehn wie es weiterhin läuft…

  • Nathanael

    3. August 2011

    Hatte Adsense auch schon hier und da mal im Einsatz, aber richtig lohnen tut sich das erst bei einer bestimmten Menge von Traffic, ansonsten muss ich wie Joschka ewig auf die 100€ warten! 😉 Spass beiseite.

    Viel Erfolg Gordon mit dem Experiment mit Google Adsense. Du hast natürlich Recht, das nochmals zu probieren, da Du mit der neuen Funktion Deine Direktvermarktung nicht gefährdest.

    Ich hoffe Du berichtest wieder?! 🙂

    • Gordon Kuckluck

      3. August 2011

      Logisch 😉

    • Lars von weissemagie.biz

      8. August 2011

      auf die 70€ warten (100 waren $) 😉

  • Kirsten | Besser-Geld-Verdienen

    3. August 2011

    Hm, tja, zwei Seelen wohnen da in meiner Brust, was Adsense betrifft. Ich bin deshalb jetzt mal sehr gespannt, wie Deine neuerlichen Erfahrungen ausfallen werden.

    Solange es die Anzeigen Deiner eigenen Werbekunden nicht beeinträchtigt, ist das wohl ok.

    Ich wünsche Dir auf jeden Fall ganz viel Erfolg damit – möge die Kasse ordentlich klingeln 😉

    Liebe Grüße
    Kirsten

  • Technikfreak

    3. August 2011

    Du schreibst „Es gibt zahllose Plugins.“. Hast Du die oder ein paar davon auch getestet? Wäre besser gewesen wenn Du die Plugins verglichen hättest. Gibt ja vielleicht noch welche die besser oder gleichwertiger sind als das von Dir beschriebene.

    Wir selbst haben vor Jahren auch YPN benutzt, nutzen aber mittlerweile ein anderes, meineserachtens besseres Plugin für Anzeigen.

    • Gordon Kuckluck

      3. August 2011

      Ja, ich habe auch andere getestet – auf anderen Blogs.

      Wie ich geschrieben habe: Ich kenne das Plugin, das ich einsetze, finde es gut und komme damit zurecht. Warum sollte ich also andere nutzen, die mich in den kurzen Tests (die ich eigentlich nur gemacht habe, weil ich mir nicht mehr sicher war, wie das Plugin hieß) nicht überzeugt haben?

      Wenn man etwas kennt, was funktioniert und womit man klar kommt, warum die Sache dann komplizierter machen, als sie ist.

      Ich nehme Tipps zu vermeintlich besseren Plugins gerne an. Wäre also schön einen Namen des Plugins zu bekommen, das Du nutzt. Dann schaue ich mir das gerne an.

      Allerdings weiß ich nicht, was es besser machen sollte… AdSense wird spielend leicht verknüpft, Farben kann ich im Plugin wählen, Anzahl der Werbung auch, Position der Werbung, ich kann Anzeigen auf bestimmten Seiten ausblenden lassen – was will ich mehr?

      Liebe Grüße
      Gordon

  • Florian

    3. August 2011

    Ich bin ja mal gespannt, was es dir persönlich bringt. Ich habe vor ein paar Tagen den Artikel Google Adsense Konto gesperrt veröffentlicht und mich über Googles Freiheiten ausgelassen. Zweimal habe ich versucht mich wieder anzumelden und wurde wieder gesperrt. Und das obwohl ich – aus meiner Sicht – nichts falsch gemacht hab. Da kann mir Google den Buckel runter rutschen, wenn sie sich einfach herausnehmen, Konten einfach so zu deaktivieren…

    Boah Ey. Merkst du, wie mir das zum Hut steigt? 🙂 Ich sollte mich gar nicht so darüber aufregen sondern besser überlegen, wie man anders Geld verdienen kann.. 🙂

  • Csaba Nagy

    3. August 2011

    @Florian:

    Hatte auch schon von anderer Seite über Sperrungen gehört, wegen dem Content!

    Der betroffene hat den Inhalt entfernt, aber der (ziemlich schlechte) Google Support hat sich Quergelegt und die sperre nicht aufgehoben, obwohl die Seite von dem Bekannten wieder den Vorgaben entspricht!

    Leider ist das so mit Google Adsense!!!

    MfG

    Csaba

  • Hallo Gordon,
    Du kannst Dir in den Adsense Statistiken anzeigen lassen, wieviel Ads als Placement angezeigt werden?

    Hattest Du die Statistiken einmal überprüft?
    Vielleicht ist das ja gar kein Problem.

    Auf meiner Seite buchen (leider noch) sehr wenig Advertiser über Placements.

    • Gordon Kuckluck

      4. August 2011

      Keine Ahnung, wie gesagt, ich will das Buchen über Placements ja lieber von vornherein verhindern. Wer explizit und gezielt auf meinem Blog werben möchte, der kann das direkt hier tun…

  • Hast Du schon einmal darüber gedacht, dass Advertiser vielleicht erst über Adwords auf Deine Seite aufmerksam werden könnten?

    Wenn dann der Andrang über Adwords/Adsense zu groß wird, kannst Du das Placement ja immer noch abschalten.

    Aber das ist, glaube ich, aber eher ein Luxusproblem.

  • AdSenseProfi Frédéric

    5. August 2011

    Hi Gordon, die meisten verdienen kaum Geld mit AdSense so wie es zum Beispiel Nathanael geschrieben hat! Wichtigster Faktor (bei allem) ist Traffic! Wer den nicht hat, kann egal was er einbaut kein Geld verdienen.
    Für einen Anfänger ist es das Einfachste, einen Blog aufzusetzen, den AdSense-Quellcode einzubauen und schon kann er Geld verdienen. Das recherchieren von geeigneten Partnerprogrammen kostet viel Zeit und ist oft nur weniger lukrativ oder eine schlechte Alternative bis überhaupt nicht rentabel.
    Pluspunkt: Man spart sich viel Zeit, wenn man keine Partnerprogramme selber suchen muss (da Google das für einen erledigt. Und bei 68% Auszahlung muss man sagen ist AdSense echt gut.)
    Viele Partnerprogramme bieten nur Cents für eine Eintragung (e-Mail des Kunden) oder 2-5 % vom Warenwert (wenn der Kunde gekauft hat). In der Summe bleibt nicht viel übrig, wenn man einen einfachen Blog betreibt.
    Daher ist die Direktvermarktung eine Top-Lösung (aber Zeitaufwändig)!
    Ich selbst betreibe mehrere Webprojekte, welche nur mit AdSense Einnahmen erzielen. Das schöne daran… ich setze die Projekte einmal auf (aber RICHTIG) und muss dann nichts mehr machen! ABER JEDEN MONAT werden die AdSense Einnahmen größer :-).
    Und solche Plugins wie du es erwähnt hast nutze ich dafür auch! Die erleichtern einem die Arbeit erheblich was für uns Internetmarketer sehr wichtig ist.

  • Lars von weissemagie.biz

    8. August 2011

    Meiner Erfahrung nach ist GoogleAdsens in der „Nische“ Geld verdienen wenig effektiv, in anderen aber ein gutes Mittel für regelmäßige Einnahmen „ohne Nachdenken“.

    Ich stehe auch auf PPV-Banner (siehe – die sich aber noch mehr nur lohnen, wenn man eine gute Besuchermenge hat…

  • Torsten

    16. August 2011

    Es sind zwar regelmäßige Einnahmen in Höhe von X möglich, nur leider ist X sehr relativ. Die Einnahmen sind schlecht kalkulierbar.

  • Thomas

    30. August 2011

    Tolle Infos, auch weiterhin viel Erfolg bei deinem Vorhaben!