Wie kann man seine WordPress Datenbank sichern?

Kürzlich versprochen, heute schon geliefert: Hier ein kurzer Artikel darüber, wie du deine WordPress Datenbank sichern kannst 🙂

Grundsätzlich hast du zwei Möglichkeiten:

  1. Du sicherst deine Datenbank mit einem Plugin.
    Ich stelle dir mal vor, welches ich dafür nutze.
  2. Du sicherst deine Datenbank „von Hand“ aus dem phpMyAdmin heraus.
    Es kann nicht schaden, wenn man (trotz Plugins) mal weiß wie das geht 😉

WordPress Datenbanksicherung mit Plugins

Vielleicht das bekannteste Plugin für eine WordPress Datenbank Sicherung, ist das Plugin WP-DB-Backup. Das setze ich auch hier auf GeldSchritte ein.

Besonders schön ist einfach, dass man nicht nur die WordPress Datenbank-Tabellen sichern kann, sondern auch alle anderen Tabellen derselben Datenbank. Damit ist eine umfassende Sicherung gewährleistet, auch von Theme- und Plugin-Tabellen beispielsweise.

Nicht auswählen kann man allerdings mehrere Datenbanken. Eine datenbankübergreifende Sicherung ist also nicht möglich und wenn man mehrere Datenbanken angelegt hat, ist dieses Plugin jedenfalls keine Lösung für ein vollständiges Backup (auch wenn man natürlich bei mehreren WordPress-Blogs auf jedem einzelnen Blog dieses Plugin installieren könnte).

Für mich wichtig ist auch, dass ich Backups planen kann und mehrere Optionen für die Sicherung habe. Ich kann festlegen, dass beispielsweise einmal täglich ein Backup angelegt und mir die Backup-Datei per Mail zugesendet wird. Leider ist es jedoch nicht möglich mehrere Optionen zu wählen, also zum Beispiel das Zusenden per Mail und das Sichern auf dem Server etwa. Man kann sich nur für eine der Optionen entscheiden.

Ganz sicher gibt es noch andere Plugins, die Backups der Datenbank erstellen können. Für mich ist das WP-DB-Backup Plugin aber das Plugin der Wahl und aufgrund der Funktionen, sehe ich aktuell auch keinen Grund umzusteigen.

WordPress Datenbanksicherung per Hand

Die Sicherung deiner Datenbank über das phpMyAdmin hat unter anderem den Vorteil, dass du alle deine Datenbanken sichern kannst – unabhängig von WordPress Blogs. Nutzt du also eine Datenbank für etwas anderes, als einen Blog, kannst du hierüber trotzdem ein Backup dieser Datenbank erstellen. Eine umfassendere Sicherung ist hier also möglich.

Um die Datenbank von Hand zu sichern, gehst du einfach in dein phpMyAdmin (wo du das bei deinem Hoster findest, das musst du schon selber rausfinden ;); bei cPanel-Hostern gibt es einen Reiter „Datenbanken“, wo du das phpMyAdmin findest).

phpMyAdmin Datenbank sichern

Hier gehst du auf „Exportieren“ (1.) und wählst auf der linken Seite die Datenbank(en) aus, die du sichern möchtest (2.).

Ansonsten brauchst du eigentlich nichts weiter ändern oder einstellen, sondern gehst einfach unten rechts auf „OK“ (3.). Der Download deines Backups beginnt und du kannst die Datei auf deinem Rechner speichern.

Das war’s. Einfach, oder? 🙂

Gordon Kuckluck

Initiator von GeldSchritte.de, Online-Marketer mit Leib und Seele, vor allem den Bereichen Landingpages, Conversionoptimierung und E-Mail-Marketing verschrieben, stets an der Schnittstelle von Offline- zu Online-Business.
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Gordon Kuckluck

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19 Comments

  • Stefan

    4. Juli 2011

    Ei weih, das ist aber sehr umständlich so und beim Wiedereinspielen von großen Paketen bekommst dann eh Probleme. Von daher kann ich aus Jahre langer Erfahrung nur den MySqlDumper empfehlen.

    • Gordon Kuckluck

      4. Juli 2011

      Hallo Stefan,

      wieso umständlich? Mit dem Plugin ist es in wenigen Klicks erledigt. Und mit phpMyAdmin hält sich der Aufwand ja nun auch in Grenzen…

      Den MySQLDumper kenne ich noch nicht. Das schaue ich mir vielleicht nochmal genauer an. Danke für den Tipp.

      Liebe Grüße
      Gordon

      • Stefan

        4. Juli 2011

        Den MySqlDumper solltest du dir auf jeden Fall mit anschauen, denn damit ist es möglich mehrere Datenbank-Profile anzulegen und zu verwalten. Darüber hinaus biete es sich beim MySqlDumper sehr einfach an, damit per CronJob die Datenbanken automatisch zu sichern und zudem das Backup per E-Mail zu versenden und lokal zu sichern.

        Genau das mache ich nämlich seid geraumer Zeit, was mir schon ein paar mal den virtuellen Hals gerettet hat. 🙂

  • Csaba Nagy

    4. Juli 2011

    Hallo!

    Das Plugin nutze ich auch!

    Habe aber sowieso nur die eine Datenbank vom Blog, also reicht mir die Lösung mit dem Plugin…

    Habe zwar auf Subdomains noch Blogs, aber da habe ich es auch mit dem Plugin gelöst…

    MfG

    Csaba

  • Stefanie

    4. Juli 2011

    Ich nutze auch das WP DB Backup Plugin und bin absolut zufrieden.
    Musste auch das Backup schon einmal nutzen nachdem ich mir meinen Blog zerschossen hatte und es hat problemlos funktioniert.
    Kann es also auch nur uneingeschränkt empfehlen.

    Liebe Grüße
    Stefanie

  • Torsten

    13. Juli 2011

    Hallo Gordon,

    ich kann Stefan nur beipflichten. Das Tool „MySqlDumper“ ist das NonPlusUltra in der SQL-Datenbanksicherung.
    Ich nutze es für alle meine Datenbanken (WordPress, Joomla usw.)und das automatisch per eingestellten CronJob. Danach werden die Datenbanken mir per Email zugesandt und bei mir lokal als Backup abgespeichert. Außerdem werden die Dateien auch noch (wenn gewollt) auf dem Webspace für eine bestimmte vorzugebende Zeit gespeichert.
    Das Problem bei einer Sicherung von SQL-Daten ist nämlich die vom Provider zur Verfügung gestellte Ausführungszeit des Sriptes. Braucht das Backuptool, das man benutzt, mehr Zeit (bei größeren Datenmengen) als zur Verfügung steht (z.B. 30 Sekunden), so wird das Script abgebrochen und das Backup ist unbrauchbar.
    Meistens merkt man es erst, wenn man in die Verlegenheit kommt, schnell mal wieder die alten Daten zurückspielen zu wollen.
    Das kann einem beim MySqlDumper nicht passieren.
    Schau dir das Tool, und natürlich auch die Leser dieses Artikeln, einmal genauer an und ich glaube, dass auch du dieses Tool einsetzen wirst, denn Datenbanken werden immer größer und nicht kleiner!!
    Hier kommst du zu meinem Artikel zu dem Tool in meinem Blog:

    Schöne Grüße
    Torsten

    • Gordon Kuckluck

      13. Juli 2011

      Danke für den Tipp!

    • Gordon Kuckluck

      15. Juli 2011

      Okay, habe mir den MySQLDumper mal angesehen, aber eine ganz doofe Sache ist dabei (soweit ich sehen kann), dass ich JEDE einzelne Datenbank einzeln sichern muss.

      Habe ich also einmal WordPress hier bei GeldSchritte installiert, dann muss ich dafür einmal den MySQLDumper einrichten. Auf aktion.geldschritte.de habe ich aber noch einen Blog mit einer anderen Datenbank. Die braucht wieder ein eigenes MySQLDumper usw.

      Gibt es keine Möglichkeit mit einer Installation ALLE Datenbanken von ALLEN Blogs zu sichern?

      Ich finde da nichts…

      • Stefan

        15. Juli 2011

        Schau doch mal unter mysqldumper.de nach, weil dort bekommst du Hilfe bezüglich des verwalten von mehreren DB-Profilen. Ich habe mich mit dieser Funktion bisher nur nicht beschäftigt, weiss aber das es selbige gibt.

        • Gordon Kuckluck

          15. Juli 2011

          Okay, habe da nochmal ein wenig rumgegraben und eine Anleitung gefunden.

          Ist aber echt ziemlich, ziemlich aufwändig und ich frage mich, ob ich mich da jetzt (schon) drum kümmern muss. Ist meine GeldSchritte DB z.B. schon so groß?

          Für die ganzen notwendigen Einstellungen brauche ich bestimmt 2 bis 3 Stunden.

          • Stefan

            15. Juli 2011

            So machst du es 1mal richtig und dafür hast du dann die nächsten X-Jahre ruhe vor dem Thema. Bei mir läuft das seit knapp 2 Jahren auch alles per Cron-Jobs automatisch ab.

            23.50Uhr wird von jeder DB ein Backup gemacht und danach selbiges an eine spezielle E-Mail Adresse gesendet welche lokal auf meinem Mac automatisch einsortiert wird in den entsprechenden Ordner und zudem als gelesen markiert wird.

            Zudem ist der MSD so eingestellt das nie mehr als 3 Backups auf dem Server pro DB existieren, was MB’s spart! 😉

            Irgendwann wenn ich die Muse dazu habe, werde ich das mal mit 1MSD Installation und den Multi-DB-Profilen machen, aber vorerst reicht es mir so wie es aktuell der Fall ist. Sind ja auch nur 3 MSD Installationen. 😀

            • Gordon Kuckluck

              15. Juli 2011

              Grundsätzlich kann man mehrere DB’s aus einer Installation heraus „abarbeiten“, aber mit jeweils eigenen Cronjobs.

              Naja, muss mich da wohl mal durcharbeiten. Bissl Angst vor Datenausfall kriege ich langsam ja auch… über ein Jahr GeldSchritte…. langsam kommt da was zusammen 😉

        • Gordon Kuckluck

          21. Juli 2011

          Hey Stefan,

          habe mich jetzt mal weiter an MySQLDumper gewagt. Die ersten Blogs und Datenbanken waren kein Problem. Aber plötzlich bekomme ich nichts mehr hin… bekomme nur noch Fehlermeldungen, wenn ich versuche neue Installationen zu konfigurieren.

          Erst dachte ich, das liegt an den Subdomains. Zum Beispiel wollte ich für eine Subdomain und einen dort in ein Unterordner installierten Blog ein Backup einrichten. Ging nicht, dachte das liegt an Subdomain + Ordner.

          Dann habe ich mich an den Easy Video Player gemacht, der einfach nur in einem Ordner liegt. Ging auch nicht. Dann dachte ich, das geht vielleicht nur bei Blogs (keine Ahnung)…

          Aber bei meinem Business-Blog (http://ebusiness-kuckluck.de) bekomme ich nun auch eine Fehlermeldung…

          Und genau das meinte ich: Wie viel Zeit sowas kostet… 🙁

          Liebe Grüße
          Gordon

          • Stefan

            21. Juli 2011

            Ja das ist mir auch passiert, wobei es bei mir an einer fehlende htaccess lag welche entweder fehlte oder nicht den richtigen Inhalt hatte.

            Zeit kostet das auf jeden Fall, wobei es langfristig gesehen mehr Zeit und Aufwand kostet das immer zu alles manuell zu machen. Oder gar manuell sich darüber zu ärgern warum man das nicht automatisch gemacht hat mit dem Backup, nachdem man seine Daten verloren hat.

            Einarbeitung in etwas neues kostet immer Zeit, wobei ich dabei für mich persönlich nie von „es kostet mich zeit“ spreche weil es mir eigentlich langfristig mehr einbringt als kostet.

            Wenn ich dann die gemachten Erfahrungen auch noch als längeren Beitrag oder Beitragsserie entsprechend verwerte, dann verdiene ich sogar noch daran. 😉

            • Gordon Kuckluck

              22. Juli 2011

              Ja, das stimmt.

              Also viele Probleme konnte ich gestern Abend noch beheben bzw. habe herausgefunden, woran es lag.

              Leider habe ich heute morgen aber jetzt gesehen, dass nur EINER der Cronjobs funktioniert hat – alle anderen haben NICHT automatisch ein Backup erstellt, wie sie sollten 🙁

              Also wieder gucken…

              EDIT: So ein Quatsch! Die Cronjobs gehen! Ich habe die anderen ja bloß monatlich zum 1. eingestellt und nicht täglich wie den von GeldSchritte 😀 😉 Also manchmal…

          • Julien

            31. Juli 2012

            Hallo
            Dafür kannst du die Konfigurationsdateien nutzen und damit mehrere Datenbanken sogar auf unterschiedlichen Servern sichern.
            Hast du nur einen Server kannst du auch Multidump nutzen.
            Das heißt mit einem Schlag alle Datenbanken sichern.
            Ein mal einrichten schon kannst du im Menü die Datenbanken auswählen sichern drücken, den Kommentar zu Schreiben ist dabei eigentlich die meiste Arbeit 🙂

  • Stefan

    16. Juli 2011

    Redundanz ist das Stichwort für mich in puncto Backup geworden, was meine Daten angeht. Private Daten wie auch Arbeitsdaten, doppelt oder Dreifach ist besser als nur 1mal irgendwo und irgendwie gesichert zu sein.

  • Julien

    31. Juli 2012

    Für die Datenbanksicherung als Plugin empfehle ich BackWPup weil es auch das WordPressverzeichnis mitsichern kann, aber meine Datenbank sicher ich i.d.r. immer extern mit http://www.mysqldumper.de dieser umgeht den 30 Sek Timeout den PHP hat damit kann man auch große Datenbanken sichern. Ohne Probleme hat einem schon sehr geholfen.

    LG Julien

    • Gordon Kuckluck

      31. Juli 2012

      Danke für die Ergänzung, aber ich nutze nun schon seit langem und sehr zufrieden BackupBuddy 😉