Trigami – Sinnvoll oder nicht?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, seinen Blog oder seine Webseite zu monetarisieren, also zu Geld zu machen. Banner, Textlinks, andere Werbeformen – und auch bezahlte Artikel für z.B. Trigami oder Hallimash zu schreiben.

Letzten Monat habe ich zum ersten Mal solch einen bezahlten Trigami-Artikel geschrieben. 

Hier nun einige Überlegungen dazu.

Wann sind bezahlte Artikel sinnvoll?

Bezahlte Blog-ArtikelDer Trigami-Artikel, den ich verfasst habe, drehte sich um den Abomasterplan 2.0

Zu dieser Thematik war solch ein bezahlter Artikel alles andere als sinnvoll.

Trigami hat mir den Artikel für 7,50€ angeboten. Ich konnte noch „hochhandeln“ auf 15€. Diese 15 Euro habe ich also ausbezahlt bekommen für den Artikel über den Abomasterplan…

Was ich idiotischerweise nicht bedacht hatte, war folgendes:
Hätte ich als Partner den Abomasterplan beworben, dann hätte ich bereits für einen einzigen erfolgreich vermittelten Verkauf eine Provision von 55% auf den Verkaufspreis von 247 Euro erhalten! Das sind rund 135 Euro!

Hui. 

Also hier würde nächstes Mal helfen, das Hirn vor der Zusage an einen Trigami-Auftrag einzuschalten 😀 😉

Ich habe mir jetzt aber die Tage Gedanken gemacht, ob das bedeutet, dass Trigami (oder andere bezahlte) Aufträge generell total unsinnig sind.

Ich glaube das muss man differenzierter betrachten.

Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, bezahlte Artikel auf Ihrem Blog als Einnahmequelle zu nutzen, dann

  • prüfen Sie, ob es zu dem Produkt oder zu der Dienstleistung, um die sich der Artikel drehen soll, nicht vielleicht ein viel lukrativeres Partnerprogramm gibt! 
    Klar: Firmen nutzen verschiedene Möglichkeit, Ihre Produkte bekannt zu machen. Für Heiko Häusler war mein bezahlter Trigami-Artikel wesentlich günstiger, als wenn ich als sein Partner tätig geworden wäre. Bei einem Verkauf hat er so nur einmal 15 Euro an mich gezahlt, während er ansonsten ca. 135 Euro pro Verkauf an mich als Affiliate gezahlt hätte…
    Vielleicht bietet die Firma, die Ihnen gerade den bezahlten Artikel anbietet, ja auch ein eigenes Partnerprogramm an, wo viel mehr für Sie drin wäre?
  • überlegen Sie generell, wie es in Ihrer Nische so mit Partnerprogrammen aussieht. Ich denke persönlich, dass es im Internetmarketing-Bereich absolut keinen Sinn macht, bezahlte Artikel zu schreiben. Eigentlich bietet wirklich jeder ein Partnerprogramm an, dass (fast) unweigerlich lukrativer für die Affiliates ist, als ein bezahlter Artikel…
  • denken Sie nach wie vor in erster Linie aber auch an Ihre Leser! Es macht keinen Sinn nur an das Geld zu denken! Sie wollen mit Ihrem Artikel Mehrwert liefern – zumindest sollte das die oberste Priorität haben!

Klarstellung und Fazit

Ich hoffe, es ist deutlich geworden, worum es mir in diesem kurzen Artikel ging.

Ich will nicht Trigami oder andere Anbieter bezahlter Artikel an den Pranger stellen! Ich habe Trigami nur namentlich erwähnt, weil ich mit diesem Anbieter meine erste Erfahrung gemacht habe.

Und nochmal:
Achten Sie auf Ihre Nische, denn darauf kommt es an! 

In der „Geld verdienen im Internet“-Nische machen bezahlte Artikel für gewöhnlich zwar keinen Sinn. Aber das heißt ja nicht, dass es in anderen Nischen nicht durchaus interessant für die Blog-Monetarisierung sein kann!

Nur: Seien Sie wachsam! Nehmen Sie nicht einfach blindlings jedes Angebot an nur weil es thematisch endlich mal passt, sondern prüfen Sie Ihre Möglichkeiten!

Ich werde es jedenfalls in Zukunft tun. Und Ihnen wünsche ich mehr Erfolg mit Ihren bezahlten Blog-Artikeln 😉

Lassen Sie andere (wie mich) die Fehler machen und machen Sie sie nicht selbst 🙂

Ihr Gordon Kuckluck

Gordon Kuckluck

Initiator von GeldSchritte.de, Online-Marketer mit Leib und Seele, vor allem den Bereichen Landingpages, Conversionoptimierung und E-Mail-Marketing verschrieben, stets an der Schnittstelle von Offline- zu Online-Business.
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Gordon Kuckluck

Initiator von GeldSchritte.de, Online-Marketer mit Leib und Seele, vor allem den Bereichen Landingpages, Conversionoptimierung und E-Mail-Marketing verschrieben, stets an der Schnittstelle von Offline- zu Online-Business.

10 Comments

  • Nathanael

    14. Februar 2011

    Hallo Gordon,
    ich halte leider persönlich nicht viel von bezahlten Artikeln. In äussersten Fällen vielleicht wenn es wirklich zum Blog passt. Ansonsten sollte man meiner Meinung nach die Finger davon lassen. Das mit dem Abomasterplan ist zwar etwas doof gelaufen, aber es bieten sich immer wieder andere Möglichkeiten oder Angebote die man bewerben kann, muss ich Dir ja nicht sagen.
    LG Nathanael

  • Tobinger

    14. Februar 2011

    Hi!

    Könntest Du nicht „Partnerlinks“ in Deinen Trigami-Artikel einbinden?

    In der Regel musst Du zwei oder drei Links über Trigami laufen lassen. Meist auch einen über den Banner. Aber setzte doch in diesen Artikel doch einfach noch Links mit Deiner Partner-ID. Oder ist das nicht erlaubt?

    Gruss
    Tobinger

    • Gordon Kuckluck

      14. Februar 2011

      Darauf hinzuweisen hatte ich vergessen:
      In den bezahlten Artikeln darf man in der Regel KEINE Affiliatelinks einbinden. Das ist verboten und steht bei den meisten Anbietern irgendwo in den Richtlinien.

  • Servus Gordon,
    ich freue mich immer total über deine Artikel,
    denn Du beschäftigst Dich mit Dingen,
    die mich zwar interessieren,
    die ich aber aus Zeitmangel nicht ausprobieren
    will und kann.

    Deine Erfahrungsberichte sind da gold wert.

    Ich würde sagen, dass Deine Strategie attraktiver
    für Einsteiger ist, als die von manchem Guru.
    Dir glaubt man alles auf’s Wort, weil Du alle
    Deine Erfahrungen weitergibst, auch wenn es mal
    „dumm gelaufen“ ist.
    Bin sicher Deine Leserschaft wächst und ist sehr zufrieden.

    Lieben Gruß
    🙂 der ivan 🙂

  • Puuh, Gordon.

    15 Euro.

    Unabhängig von der Monetarisierung über ein Partnerprogramm…
    Rechne Dir einmal den Stundenlohn aus, den Du erreicht hast.
    Ausschreibung lesen, überlegen ob Du teilnimmst, bewerben, Artikel recherchieren, schreiben, veröffentlichen, …
    Und das ganze für 15 Euro.

    Die Zeit kann besser nutzen, um seinen Blog nach vorn zu bringen.

    Viele Grüße

    Wolfgang

    • Gordon Kuckluck

      14. Februar 2011

      Hallo Wolfgang,

      jep, so isses. Das kommt auch noch dazu.
      Und dann überleg mal, dass mir das eigentlich für 7,50 Euro angeboten wurde… 🙂

      Allerdings wächst die Bezahlung meines Wissens nach mit dem eigenen Blog. Hat man also mehr Besucher, dann bekommt man auch lukrativere Angebote.
      Und ich glaube auch, dass man bessere (oder häufiger?) Angebote bekommt, wenn man bereits mehrere Artikel für den Anbieter geschrieben hat…

      Liebe Grüße
      Gordon

  • Micha

    15. Februar 2011

    Hey, ein super Beitarg, auch wenn er nur so kurz ist 😉

    Ich dachte immer, dass man für einen Trigami Artikel so ca. 50,- EUR erhält? Aber für 15,- EUR würde ich es mir auch überlegen den Beitrag a) zu schreiben und b) ihn über die gesamte Zeir (ich weiss nicht wie lange) auf dem Blog zu lassen.

    Wie ist denn so die Durchschnittsvergütung für einen Trigamie und Co. Artikel?

    LG Micha

    • Gordon Kuckluck

      15. Februar 2011

      Hallo Micha,

      also ich habe bisher (wenn überhaupt) immer nur Artikel für 7,50€ angeboten bekommen. Beim Abomasterplan habe ich darauf reagiert und (wie gesagt) „hochgehandelt“ auf 15€ (was immerhin eine Verdopplung darstellt). Vielleicht hätte ich auch noch frecher sein können 😉

      Wie aber so der Durchschnitt ist, dass weiß ich nicht. Wie oben geschrieben glaube ich, dass es darauf ankommt, wie viele Artikel man schon geschrieben hat, wie viele Besucher man hat usw.

      Liebe Grüße
      Gordon

  • Tobinger

    15. Februar 2011

    Die Artikel, in denen man direkt bar bezahlt wird, sind oft recht nierig vergütet.

    Man sollte sich daher auf jeden Fall auch Aufträge ansehen, bei denen man Testprodukte erhalten kann.

    Ich selbst durfte schon über eine Taschenlampe im Wert von 100 Euro berichten, die ich dafür geschenkt bekommen habe 🙂

  • Sascha Oertlin

    26. Mai 2011

    Ich habe mit Trigami bisher eigentlich keine schlechten Erfahrungen machen können. Die Auszahlung erfolgt pünktlich und die Anzahl der Beiträge ist auch Akzeptabel. Nur das halt in der letzten Zeit die Auschreibungen ein wenig nachgelassen haben.