Fotos für das eigene Blog

Fotos machen ein Blog doch erst so richtig schön, oder?
Sie lockern auf, verdeutlichen Sachverhalte und machen Lust auf mehr.

Doch…

Woher solche Fotos nehmen?

Stockfotos

Die Lösung heißt schlicht und einfach: Stockfotos.

Die Stockfotografie bezeichnet das fotografieren „auf Vorrat“, so dass sich der Fotograf also einen „Stock“ (ein Lager) anlegt, um aus diesem „Lager“ schließlich Fotos an seine Kunden zu verkaufen.

Es gibt viele Stockfoto-Anbieter im Internet.

Ich möchte Ihnen ein paar wenige vorstellen:

Fotolia

Fotolia Stockphotos

Fotolia ist einer der größten Stockfoto-Anbieter überhaupt. Und sicherlich auch einer der bekanntesten.

Hier finden Sie wirklich alles; probieren Sie es einfach mal aus, indem Sie irgendein Stichwort eingeben.
Die Qualität der Fotos ist wirklich hervorragend!

Das ganze System basiert auf sogenannten Credits, die man kaufen und quasi gegen Fotos „eintauschen“ kann. Wie viele Credits Sie für ein Foto berappen müssen, hängt vom Foto (vor allem von der Größe) ab.
Mindestens 10 Credits müssen gekauft werden. Bei 3.200 Credits, zahlen Sie nur noch 0,75€ pro Credit – das macht dann aber auch mal eben stolze 2.400€… 😉 Trotzdem wirbt Fotolia gerne mit „ab 0,75€ pro Credit“-Slogans…

Abonnements sind ebenfalls möglich. Dabei erhalten Sie mindestens 25 Downloads pro Tag, zahlen aber auch wieder mindestens 200€ im Monat.

Shutterstock

Shutterstock Stockfotos

Shutterstock ist ebenfalls ein sehr großer Anbieter von Stockfotos. Auch hier gibt es praktisch alles, was das Herz begehrt.

Auch hier sind Abos ab 25 Bildern pro Tag möglich und auch hier sind Sie dann mit mindestens 200€ im Monat dabei.

Andererseits gibt es hier sogenannten „On Demand“-Downloads, also Downloads nach Bedarf (innerhalb eines Jahres einlösbar). Das heißt, man bezahlt für mindestens 5 Downloads in hoher Qualität oder für 12 Downloads in geringerer Qualität (die für Blogs z.B. aber immer noch völlig ausreichend ist!) 39€.

FreeDigitalPhotos

FreeDigitalPhotos Stockphotos

Bei FreeDigitalPhotos (englisch) gibt es kein Abo. Hier legen Sie einfach die gewünschten Bilder in den Einkaufswagen und bezahlen dann jeweils die Bilder, die Sie ausgewählt haben.

Der Grund, weshalb ich FreeDigitalPhotos hier explizit mit erwähne, ist der, dass es die kleinste Bild-Größe hier auch kostenlos herunterzuladen und zu verwenden gibt. Allerdings muss man einen entsprechenden Copyright-Hinweis angeben und einen Link auf den Fotografen bei FreeDigitalPhotos setzen.

FreeDigitalPhotos ist die Quelle, die ich bisher für die Fotos hier auf dem Blog verwendet habe. Vielleicht sind Ihnen die Copyright-Hinweise schonmal aufgefallen.

Allerdings ist hier die Auswahl nicht so groß und auch die Bilder an sich sind nicht ganz so schön, wie bei Fotolia oder Shutterstock.

Fazit

Natürlich ist das hier nur eine sehr dünne Auswahl an Stockfoto-Anbietern. Es gibt noch viele, viele mehr.

Aber in diesem Artikel sollte es auch nicht um die Vollständigkeit aller Stockfoto-Anbieter gehen, sondern um etwas anderes.

Denn auch wenn mein persönlicher Favorit zwar Shutterstock ist, wer soll das denn bezahlen?!

Nehmen wir einmal an ein Monat hat 20 Werktage und an jedem Tag veröffentlicht man einen Blog-Artikel für den man (wenigstens) ein Foto braucht. Man bräuchte also 20 Bilder im Monat.
Shutterstock bietet 12 Downloads für 39€ an. Man bräuchte ca. zweimal 12 Downloads im Monat. Damit läge man dann bei ca. 80€ JEDEN Monat! Nur für Fotos im Blog!

Abo-System wiederum mit mindestens 25 Downloads AM TAG (!) sind auch wieder völlig uninteressant. SO viele Fotos braucht echt kein Blog 😉 (von den Kosten ganz zu schweigen)

Natürlich sollen gute Fotos auch Ihren Preis wert sein. Es geht mir also nicht darum hier über die Fotografen zu schimpfen oder so.
Aber man muss schon echt überlegen, ob man sich das leisten kann oder will. Ich persönlich werde wohl erst auf solche Anbieter zurückgreifen, wenn ich dieses Geld wirklich „über“ habe. Also erst wenn man anständigen Gewinn erzielt, macht diese Investition meiner Meinung nach Sinn.

Daher meine Frage an alle dort draußen:
Gibt es irgendwo einen Anbieter, der mit FreeDigitalPhotos zu vergleichen ist? Wo man also wirklich KOSTENLOS (meinetwegen gegen einen Backlink) Fotos bekommen kann?

Ich freue mich über Ihre Tipps und Anregungen!

Liebe Grüße
Ihr Gordon Kuckluck

Gordon Kuckluck

Initiator von GeldSchritte.de, Online-Marketer mit Leib und Seele, vor allem den Bereichen Landingpages, Conversionoptimierung und E-Mail-Marketing verschrieben, stets an der Schnittstelle von Offline- zu Online-Business.
About The Author

Gordon Kuckluck

Initiator von GeldSchritte.de, Online-Marketer mit Leib und Seele, vor allem den Bereichen Landingpages, Conversionoptimierung und E-Mail-Marketing verschrieben, stets an der Schnittstelle von Offline- zu Online-Business.

4 Comments

  • Uwe Landgraf

    15. November 2010

    Ich gehöre auch zu den Anbietern von Stockfotos.
    Dein Artikel liest sich so, als würde ich als Anbieter die 80 Euro für die Bilder eines Monats bekommen würde. Dem ist nicht so. Für einen Gelegenheitsfotografen wie mir, kommt im Monat vllt. mal ein Pizza bei rum.
    Eine „Gratis – Adresse“ für Bilder kann/will ich Dir natürlich nicht nennen:-)
    Kenne ich aber auch nicht

    lg Uwe

    • Gordon Kuckluck

      16. November 2010

      Stimmt, das habe ich nicht klar ausgedrückt:
      Mir ist schon klar, dass von den 80€ (oder was auch immer) insbesondere auch der Stockphoto-Anbieter (z.B. Fotolia) kassiert. Der Fotograf selbst erhält vermutlich nur einen Bruchteil dieses Betrags…

  • Elise

    21. Dezember 2010

    Und auch kann ich http://depositphotos.com empfehlen – da gibts mehr als 2 mio Stock Fotos die sehr billig sind