Eigene Infoprodukte durch Übersetzung

Gestern habe ich mich ja ein wenig über Infoprodukte ausgelassen und gezeigt, warum es höchst sinnvoll ist, dass Sie mit Ihrem (Online-) Business genau in diesen Bereich einsteigen. Und in diesem Artikel habe ich auch von „Produktpiraten“ gesprochen und dass es recht unwahrscheinlich ist, dass sich Piraten finden, die IHR Infoprodukt zu kopieren versuchen.

Leider muss ich mich da wohl etwas korrigieren. So etwas gibt es durchaus. Und manchmal ist es sogar ziemlich lukrativ, wenn SIE SELBST das gleiche machen…

Was?! Wieso?!

Werden Sie „Produktpirat“

Image: Michelle Meiklejohn / FreeDigitalPhotos.net

Es gibt viele Leute, die gerne über das Internet Geld verdienen möchten. Aber ihnen fällt einfach keine Nische ein, in die sie einsteigen könnten. Vielleicht kennen Sie das ja auch.

Was dann?

Grundregel:
Sie müssen das Rad nicht jedes Mal neu erfinden – nutzen Sie einfach die „Räder“, die schon da sind!

Das bedeutet konkret:
Halten Sie Ausschau! Schauen Sie sich im Internet um! Was bieten andere Internetmarketer so für Produkte an? Welche laufen gut?

Wenn Sie etwas Interessantes, Neues, vielleicht Anderes gefunden haben, dann überlegen Sie: Welche Aspekte zu dem Thema könnte ich noch ZUSÄTZLICH herausschälen? Welche Unternische könnte ICH besetzen?

Wäre eine Möglichkeit.

Eine andere wäre:
Schauen Sie sich den englischen Markt an!

Vieles, vieles, vieles ist immer zuerst in Amerika ein Renner, bevor es dann mal zu uns hier nach Deutschland kommt. Das ist nun mal so.

Aber Sie können das ausnutzen!

Beispielsweise stellt Clickbank eine wahre Fundgrube an Infoprodukten aus dem englischsprachigen Raum dar.
Finden Sie einfach ein Produkt, das Ihnen selbst zusagt, das Ihnen gefällt, das einen echten Mehrwert bietet und das gut läuft.

Und dann?

Übersetzen Sie es auf deutsch!

Aber Achtung!

Ich gebe Ihnen hier keine Anleitung für irgendwelche illegalen Machenschaften! Ganz sicher nicht!

Ich spreche hier nur von solchen Inhalten, die über sogenannte Private Label Rights (PLR) oder Master Resale Rights (MRR) verfügen.

Was ist das?
Diese Rechte sind nicht zu verwechseln mit den hier in Deutschland bekannten sogenannten „Reseller-Lizenzen„!

Wo ist der Unterschied?
Mit den deutschen Reseller-Lizenzen haben Sie für gewöhnlich nur das Recht, das Produkt weiter zu verkaufen – Sie dürfen es inhaltlich und vom Layout her nicht verändern!
Bei den PLR und MRR aus dem englischsprachigen Raum ist das anders. Hier dürfen Sie in der Regel Inhalte und Layout verändern oder übersetzen und Ihren eigenen Namen einsetzen.

Cool, oder? 🙂

Und mal so nebenbei:
Dieses sogenannte „Private Labeling“ ist auch in Deutschland gang und gäbe!  Viele Eigenmarken von Discountern oder Kaufhausketten stellen nichts weiter als Private Labeling dar! Weitere Infos finden Sie hier.

Und ICH soll das dann übersetzen?!

Nein!

Obwohl… Sie können das natürlich selbst machen. Aber wir wollen ja ZOFF oder nicht? 😉
Deswegen lassen Sie das schön jemand anders für Sie machen, der das sowieso schneller und besser kann als Sie (vermutlich) 🙂

Übersetzer gibt es viele gute. Einfach mal danach googeln und Sie werden sicher etwas finden.

Besonders günstige Möglichkeiten finden sich jedoch auch hier wieder im asiatischen Raum. Beispielsweise unter GetFriday.com oder YourManInIndia.com oder auch Outsourcing2India.com, die ja für gewöhnlich „richtige“ virtuelle Assistenten bieten. Bei letzterem Anbieter arbeiten zertifizierte Übersetzer an Ihrem Text – das sorgt für sehr ansprechende Qualität!

Daneben gibt es auch Firmen, die sich richtig auf Übersetzungen als solche spezialisiert haben, wie etwa der All Translation Service India oder CrystalHues.

Wo finde ich PLR’s und MRR’s?

Hier mal eine ganz kurze Liste, die ich so auf die schnelle gefunden habe:

Meistens sind diese Lizenzen auch gar nicht teuer, sondern schon für wenige Dollar zu haben – das macht sie auch für Einsteiger interessant!

Tja, Sie sehen, manchmal kann es sich auch lohnen ein kleiner „Pirat“ zu sein 😉

Mit besten Wünschen zum Wochenende
Ihr Gordon Kuckluck

Gordon Kuckluck

Initiator von GeldSchritte.de, Online-Marketer mit Leib und Seele, vor allem den Bereichen Landingpages, Conversionoptimierung und E-Mail-Marketing verschrieben, stets an der Schnittstelle von Offline- zu Online-Business.
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Gordon Kuckluck

Initiator von GeldSchritte.de, Online-Marketer mit Leib und Seele, vor allem den Bereichen Landingpages, Conversionoptimierung und E-Mail-Marketing verschrieben, stets an der Schnittstelle von Offline- zu Online-Business.

2 Comments

  • Katy

    27. April 2011

    Hallo Gordon

    Klasse Blog, werde bestimmt noch mehr hier rein schauen!

    Und da die unendlichen Möglichkeiten von PLR-Produkten im deutschprachigen Raum leider bei Weitem nicht genutzt werden, freue ich mich immer über Artikel über dieses Thema.

    Was ich jedoch noch anfügen möchte ist Folgendes: Es gibt gute und auch sehr viele weniger gute englische PLR-Artikel oder PLR-Ebooks. Wenn man also erworbenes Material übersetzen lassen will sollte man entweder der englichen Sprache mächtig sein und die Übersetzungsgrundlage sinnvoll aufbereiten, oder eng mit dem Übersetzer zusammenarbeiten. Denn schlechte englische Ebooks, professionell und getreu übersetzt, bleiben auch auf deutsch schlecht. Mann kann dann natürlich auch die deutsche Version bereinigen, das ist jedoch ZOFF sicher nicht förderlich.

    Also schaut Euich die englischen Texte gut an, bevor Ihr sie zum Übersetzen gebt oder arbeitet mit jemandem zusammen, der das Problem mit PLR kennt und Euch hilft, was Gutes daraus zu machen.

    Ich wünsche stets viel Erfolg!

    Viele Grüsse
    Katy

    • Gordon Kuckluck

      27. April 2011

      Hallo Katy,

      vielen Dank für diesen wertvollen Hinweis!

      Viele Grüße
      Gordon