Zeit, outsourcen und virtuelle Assistenten

In Bezug auf den Artikel „Ich will ZOFF„, möchte ich in diesem Artikel darauf eingehen, wie man den ersten Teil des ZOFF-Prinzips erreichen kann: Zeit zu haben.

Denn von einer Sache hat schließlich wirklich JEDER IMMER zu wenig. Und das ist (nein, nicht Geld) Zeit!

Stellen Sie sich vor, Sie hätten Zeit. Zeit zu tun, was immer Sie wollen.
Und ich spreche hier nicht davon, dass einem langweilig ist und man faul in der Ecke liegt! Nein! Sie nutzen Ihre neue Freizeit! Aber Sie nutzen diese Freizeit nicht für Verpflichtungen (dann wäre es ja keine Freizeit mehr), sondern für irgendetwas, dass Sie schon immer gern mal machen wollten – Reisen, eine neue Sprache lernen, Tanzen lernen, Freeclimbing betreiben, am Great Barrier Reef tauchen gehen. So was in der Art.

Klingt total unrealistisch?

Find‘ ich auch.
Und gerade deswegen wollen wir uns nun einmal ansehen, wie wir das erreichen könnten 😉

Outsourcen

Schonmal von diesem Begriff gehört?
Ich denke schon, oder?

Was versteht man denn darunter?
Kurz gesagt, dass Sie alle möglichen Arbeiten „auslagern“.

Warum sollten Sie überhaupt etwas outsourcen?

Hierfür kann es mehrere Gründe geben, z.B.:

  1. Sie können es zwar selbst machen, bräuchten aber ziemlich lange dafür.
    Um Zeit zu sparen, lassen Sie es lieber jemand anders machen. Auch wenn dieser jemand es vielleicht gar nicht so gut kann, wie Sie selbst! In einem solchen Fall, müssen Sie einfach für sich persönlich abwägen, was Ihnen mehr wert ist: Entweder ein qualitativ besseres Ergebnis bei höherem Zeiteinsatz, wenn Sie es selbst erledigen. Oder ein etwas schlechteres Ergebnis, dafür aber mehr Zeit für andere Dinge.
    Hier mag es sich übrigens auch lohnen den Kostenfaktor zu berücksichtigen – und damit meine ich nicht nur das reine Geld!
    Wie viel ist Ihnen IHRE Arbeitsstunde wert? Sagen wir 20€? Okay, 20€. Sagen wir nun z.B., dass Sie ganz toll Grafiken erstellen können und für ein neues Produkt von Ihnen ein Cover erstellen wollen (sagen wir das Titelbild für ein E-Book). Das dauert für Sie genau eine Stunde. Also 20€.
    Wenn Sie die gleiche Arbeit nun outsourcen an jemanden, der das zwar nicht ganz so gut kann, aber dessen Ergebnisse auf jeden Fall auch ansprechend sind und dieser jemand nun 10€ pro Stunde verlangt und insgesamt zwei Stunden für die Arbeit braucht, was kostet Sie das dann? Richtig, wieder 20€. Also genau das gleiche. Wozu also jetzt outsourcen?
    Beachten Sie nicht nur das Geld an sich, sondern berücksichtigen Sie, dass Sie beim Outsourcen in diesem Beispiel eine Stunde Zeit sparen! Eine Stunde, in der Sie vielleicht viel wichtigere Dinge übernehmen könnten (am Produkt an sich arbeiten, wichtige Telefonate führen, mit der Familie Zeit verbringen o.ä.)!
  2. Sie könnten es zwar selbst machen, aber NICHT so gut wie jemand anders und auch NICHT so schnell.
    Das Beispiel oben stellt quasi nur den Worst-Case (also den schlechtesten Fall) dar. Wenn Sie solch eine Arbeit, wie das Erstellen eines E-Book-Covers outsourcen, dann ist es wahrscheinlicher, dass das Ergebnis sogar noch um einiges BESSER sein wird, als Ihr eigenes. Denn in der Regel übergibt man solche Aufgaben beim Outsourcing ja Spezialisten. Wenn der nun also z.B. nur 30 Minuten braucht und 12€ Stundenlohn nimmt, dann kostet Sie das gerade mal 6€…
    Das sind natürlich alles nur fiktive Beispiele. Aber es geht hier um’s Prinzip.
    Aufgaben abzugeben, outzusourcen, zu delegieren oder wie immer Sie es auch nennen wollen, stellt eine wichtige Grundlage des ZOFF-Prinzips dar!
  3. Sie können irgendetwas ÜBERHAUPT NICHT.
    Dann mag das Outsourcen gewissermaßen die einzig sinnvolle Lösung sein. Denn wenn Sie Zeit sparen wollen, dann brauchen wir hier gar nicht anfangen, darüber zu reden, dass Sie sich die entsprechende Fertigkeit ja einfach aneignen könnten! Wenn Sie (um beim obigen Beispiel zu bleiben) ÜBERHAUPT NICHT mit Grafikprogrammen umgehen können, dann überlassen Sie die Erstellung eines E-Book-Covers einem anderen! Sie bräuchten viel zu lange, wenn Sie erst ein Grafikprogramm so kennenlernen wollten, dass auch nur ein halbwegs anständiges Cover dabei herauskommen könnte!

Es gibt wirklich Unternehmen, die sich darauf spezialisiert haben, alle möglichen Dienste für Sie als Geschäftsperson zu übernehmen. Ja, es gibt sogar Unternehmen, die sich darauf spezialisiert haben, Dienste für Sie als PRIVATperson zu übernehmen! Aber dazu unten mehr.

Der GlobalOutourcingService (GOS)

Ein Unternehmen, dass Ihnen bei allen möglichen geschäftlichen Dingen unter die Arme greifen kann, ist der GlobalOutsourcingService (GOS).

Der GOS erstellt für Sie beispielsweise solch eine Cover-Grafik für ein E-Book, wie oben erwähnt. Der GOS erstellt aber z.B. auch Header-Grafiken, wie die hier auf GeldSchritte (das ist die Grafik ganz oben auf dieser Seite).
Daneben schließlich bietet der Service (fast) alles an, was Sie sich als Webseiten-Betreiber oder Internetmarketer vorstellen können:
Er erstellt Texte für Ihre Seite oder Ihr Blog, erstellt ein Logo und andere Grafiken, installiert die WordPress-Blog-Software für Sie, erstellt Ihnen ein individuellen Twitter-Account mit anständiger Hintergrundgrafik, kümmert sich um Suchmaschinenoptimierung (SEO) und und und.

Das komplette Leistungsspektrum finden Sie auf der Seite des GOS‘ unter „Shop“. Sie zahlen bei GOS übrigens in der Regel einen Pauschalpreis, also nicht pro Stunde.

Privater oder virtueller Assistent gefällig?

Der GOS reicht Ihnen nicht? Sie wollen mehr? Sie haben NOCH individuellere Lösungswünsche?

Kein Problem.
Wie wär’s mit einem persönlichen oder auch virtuellen Assistenten (PA bzw. VA)?

Solch ein VA übernimmt alle nur denkbaren Aufgaben für Sie. Einzige Bedingung: Seine physische Präsenz darf nicht erforderlich sein.

Ein VA übernimmt Recherche-Aufgaben zu allen möglichen Themen, er beantwortet Ihre E-Mails, er bezahlt Rechnungen für Sie, er führt Telefonate für Sie, macht Termine für Sie und bucht das Hotel im nächsten Urlaubsort. Alles das und noch viel mehr.

Es versteht sich von selbst, dass Sie bei der Suche nach solch einem VA nur absolut seriöse Anbieter in Betracht ziehen sollten. Zumindest, wenn dieser VA für Sie tatsächlich z.B. Rechnungen bezahlen soll. Immerhin wird der VA im Laufe der Zeit ziemlich viel von Ihnen und über Sie wissen. Datenschutz muss hier also oberste Prämisse sein!

Außerdem ist es sinnvoll, sich nicht einen EINZELNEN und bestimmten VA zu suchen, sondern sich eher an ein entsprechendes Büro zu wenden. Dann fällt es erstens nämlich nicht so sehr ins Gewicht, wenn Ihr VA einmal ausfällt (Urlaub, Krankheit) und zweitens hat solch ein Büro in der Regel wirklich für ALLES MÖGLICHE entsprechende Spezialisten.

Übrigens verwischen häufig die Grenzen bei diesen VA’s zwischen geschäftlicher und privater Unterstützung. In der Regel wird hier nicht unterschieden, d.h. dem VA ist es egal, ob Sie seine Hilfe gerade geschäftlich oder privat in Anspruch nehmen – er erhält so oder so seine vereinbarte Bezahlung.

Anbieter persönlicher virtueller Assistenten

Welche Anbieter solcher VA’s gibt es denn, die die hier erwähnten Anforderungen auch erfüllen?

STRANDSCHICHT:

STRANDSCHICHT ist ein junges, deutsches Unternehmen mit Sitz in Berlin. Da es sich um ein deutsches Unternehmen handelt, sind natürlich auch die VA’s alle deutschsprachig. Warum das wichtig zu erwähnen ist, erfahren Sie weiter unten 😉
Kosten ca. 10€ pro Stunde (je nach gewähltem Paket).

GetFriday:

GetFriday gehört dem indischen Konzern TTK Services Private Limited an.
Indien?
Genau, Indien.
Viele VA-Anbieter stammen aus Asien. GetFriday bietet seinen Service sogar für deutschsprachige Personen an. Das ist eher ungewöhnlich, denn das ganze VA-Prinzip steckt hierzulande eher noch in den Kinderschuhen. In Amerika ist es viel üblicher. Daher sind auch die meisten asiatischen Anbieter auf dieses Land und damit die englische Sprache spezialisiert.
Kosten ca. 12€ pro Stunde (je nach gewähltem Paket).

Das war’s auch schon mit den größten deutschen Anbietern dieser Services. Viele weitere, bekannte Dienste (z.B. YourManInIndia.com – übrigens eine weitere Tochtergesellschaft von TTK Services Private Limited – oder BrickWorkIndia.com) sind englischsprachige Anbieter. Dann gibt es außerdem noch Einzelpersonen, die Ihre Dienste anbieten (auch deutschsprachige). Es handelt sich hierbei also NICHT um ganze Büros, so dass Sie ein Problem bekommen können, wenn dieser VA einmal ausfällt (siehe oben).

Schließlich und endlich gibt es auch noch diverse Anbieter, die eher im privaten Bereich tätig sind. Zum Beispiel gibt’s da Kurierdienste, die Botengänge für Sie übernehmen oder Einkaufsservices, die für Sie einkaufen, wenn Sie keine Zeit oder Lust dazu haben.
Nach so etwas in Ihrer Region einmal zu Googeln kann echt spannend sein – ich war überrascht, was es so alles hier in Rostock und Umgebung dazu gibt 😉

Fazit

Ich finde das Thema Outsourcen total spannend! Allein schon deswegen, weil es einem gehörig an Last von den Schultern nimmt, wenn man sich klar macht, dass man nicht absolut alles allein stemmen muss!

Ich habe für die Header-Grafik bereits auf die Dienste des GOS zurückgegriffen – zu meiner vollsten Zufriedenheit!

Sicherlich werde ich diesen Dienst noch das ein oder andere Mal gebrauchen können.

Außerdem denke ich über einen VA nach. Dieser könnte mir – flexibel eingesetzt – beispielsweise total ätzende Recherche-Arbeiten abnehmen. Stundenlanges Informations-Suchen ist damit passé – ich lasse einfach meinen VA suchen und mir eine Zusammenfassung geben 😉

Aber dafür muss ich erst noch einmal eine kleine Kosten-Nutzen-Analyse anfertigen 😉

In diesem Sinne: Ich wünsche Ihnen viel Zeit und ZOFF insgesamt,
Ihr Gordon Kuckluck

Gordon Kuckluck

Initiator von GeldSchritte.de, Online-Marketer mit Leib und Seele, vor allem den Bereichen Landingpages, Conversionoptimierung und E-Mail-Marketing verschrieben, stets an der Schnittstelle von Offline- zu Online-Business.
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Gordon Kuckluck

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