Social Networks: Facebook

Heute geht es im Rahmen der Artikel-Serie über Social Network Dienste um Facebook.

Facebook sorgte gerade vor wenigen Tagen für Aufsehen, als es die 500.000.000 (500 Millionen!) Mitglieder-Marke passierte!

Wie kommt es, dass sich so viele Menschen für Facebook begeistern? Was genau ist Facebook und wofür ist es zu gebrauchen?

Facebook – Was ist das eigentlich?

Facebook ist ein RIESIGES soziales Netzwerk. Im Gegensatz zu Twitter, handelt es sich bei Facebook auch um ein soziales Netzwerk im eigentlichen Sinn und Sie können wirklich alle Vorteile eines Social Networks nutzen: Sie können einfache Text-Nachrichten erstellen (ähnlich wie bei Twitter), Sie können aber auch Bilder und Videos hochladen und der Öffentlichkeit oder von Ihnen ausgewählten Benutzern präsentieren.

Was bei Twitter die Follower sind, sind bei Facebook schlicht Ihre Freunde. Sie können sich also auch mit anderen Nutzern „verbinden“, indem Sie sie zu Ihren Freunden erklären. Allerdings muss der Andere Ihre Freundesanfrage immer erst bestätigen – vorher können Sie keine Inhalte von ihm auf Ihrer Startseite verfolgen (siehe unten).

Haben Sie sich bei Facebook angemeldet und eingeloggt, dann sieht Ihre Startseite wahrscheinlich so ähnlich aus wie meine:

  1. Navigationsleiste
    In diesem Abschnitt finden Sie die Möglichkeit, schnell und einfach zu allen wichtigen Bereichen zu kommen – z.B. Ihren Nachrichten, Freunden oder Fotos.
  2. Eingabefeld
    Hier können Sie – ähnlich, wie wir das bei Twitter gesehen haben – eine kleine Text-Nachricht eingeben. Anders als bei Twitter jedoch, sind die verwendbaren Zeichen hier nicht auf 140 beschränkt!
  3. Medien hinzufügen
    Über die Symbole unter dem Eingabefeld, können Sie schnell und einfach Anhänge (wie z.B. Fotos oder Videos) an Ihre Nachricht anfügen, die dann direkt bei Facebook hochgeladen und angesehen werden können.
  4. Neues von Ihren Freunden
    In diesem Bereich finden Sie Neuigkeiten von und über Ihre Freunde. Erstellt einer Ihrer Freunde eine Mitteilung, dann erscheint Sie bei Ihnen hier. Befreundet sich einer Ihrer Freunde mit jemand anders, dann erscheint das ebenfalls hier.
  5. Sonstiges
    In der rechten Leiste finden Sie Vorschläge für neue Freunde, Werbung und einige andere Dinge.

Facebook – Für wen und wozu?

Image: graur razvan ionut / FreeDigitalPhotos.net

Facebook ist gewissermaßen noch eine Stufe „höher“ als Twitter – was die Sache natürlich irgendwie ansprechender, aber auch komplizierter macht!

Teilen Sie bei Twitter wirklich nur Text-Nachrichten mit, so können es bei Facebook auch gleich Fotos oder gar Videos sein, die Sie hochladen und Ihren Freunden zur Verfügung stellen können.
Mittlerweile gibt es auch bereits Spiele, die Sie innerhalb von Facebook mit Ihren Freunden und anderen Nutzern spielen können.
Und durch all das, hat Facebook natürlich das Potential ein noch größerer Zeiträuber zu werden – und ein noch mächtigeres Marketinginstrument!

Vorteile:

  • Facebook ist kostenlos.
  • Sie können Kontakte zu anderen Personen mit gleichem Interessensgebiet knüpfen.
  • Sie lernen Ihre Facebook-Freunde „persönlich“ kennen – durch Ihre Mitteilungen (auf die Sie übrigens auch direkt antworten können), Ihre Bilder und/oder Ihre Videos.
  • Facebook hat das Potential zum Marketinginstrument, da hierüber sehr gut ein Vertrauensverhältnis und eine persönliche Bindung zu Interessenten oder möglichen Kunden hergestellt werden kann. Und auch hier kann (in Maßen!) geworben werden.

Nachteile:

  • Facebook kann ein noch größerer Zeiträuber sein, als Twitter (durch hochgeladene Fotos, Video, Spiele etc.)
  • Sie können Personen nicht einfach „folgen“ und auf diese Weise Ihre Mitteilungen lesen wie bei Twitter, sondern Sie müssen sich mit den betreffenden Personen „befreunden“ – und Freundesanfragen können auch abgelehnt werden…
    Eigentlich ist Facebook ja auch dazu gedacht, mit seinen Freunden (in der „Offline-Welt“) in Kontakt zu bleiben und nicht ganz neue (geschäftliche?) Kontakte herzustellen.
  • Auch bei Facebook können Sie sich Ihren Ruf ruinieren, wenn Sie es z.B. wirklich ausschließlich zu Werbezwecken missbrauchen! Und auch hier gilt dann das gleiche, wie bei Twitter: Stecken Sie erst einmal in einer „Spammer-Schublade“, dann ist es sehr schwer da wieder herauszukommen!

Besonders bei dem letzten Punkt der Nachteile, ist natürlich Fingerspitzengefühl gefragt – denn was genau heißt schon „Werbung in Maßen“? Was ist denn das richtige „Maß“?
Wenn Sie möchten, dann schauen Sie sich dazu Mario Schneider’s Web 2.0 Traffic-System an, das Ihnen ausführlich zeigt, wie Sie Facebook und Co. (auch) für geschäftliche Zwecke nutzen können, ohne sich Ihren Ruf zu ruinieren 😉

Bevor ich mich morgen dann YouTube zuwende, freue ich mich natürlich über neue Freunde in Facebook 😉

Machen Sie’s gut,
Ihr Gordon Kuckluck

Gordon Kuckluck

Initiator von GeldSchritte.de, Online-Marketer mit Leib und Seele, vor allem den Bereichen Landingpages, Conversionoptimierung und E-Mail-Marketing verschrieben, stets an der Schnittstelle von Offline- zu Online-Business.
About The Author

Gordon Kuckluck

Initiator von GeldSchritte.de, Online-Marketer mit Leib und Seele, vor allem den Bereichen Landingpages, Conversionoptimierung und E-Mail-Marketing verschrieben, stets an der Schnittstelle von Offline- zu Online-Business.

1 Comment