Wie backe ich mir Backlinks? (Teil 1)

Gestern habe ich über den PageRank berichtet und darüber, dass er leider von vielen immer noch ziemlich überschätzt wird…

Heute gehe ich auf das Thema Backlinks noch einmal genauer ein.

Wie kann ich Backlinks generieren? Was ist zu beachten, wenn ich vielleicht mit dem Gedanken spiele, mir Backlinks einzukaufen, gerade bei einem neuen Blog vielleicht? Wie betrachten Google & Co. die ganze Sache?

Im heutigen Teil 1 geht es dabei zunächst um Möglichkeiten Backlinks zu generieren. Morgen werde ich im zweiten Teil dann auf das Einkaufen von Backlinks, Fehler und Gefahren genauer zu sprechen kommen.

Backlinks – Wichtiges Suchmaschinen-Kriterium!

Auch wenn ich gestern erwähnt habe, dass der PageRank nicht mehr so wichtig ist (oder zumindest nicht das Wichtigste an einer Seite oder einem Blog), möchte ich hier doch zunächst einmal eine Lanze für Backlinks brechen 🙂

Der PageRank ist zwar eng mit den Backlinks verknüpft. Aber aus der relativen Unwichtigkeit des PageRanks ergibt sich nicht, dass auch Backlinks unwichtig wären.

Nein! Backlinks sind ein wichtiges Kriterium bei der Bewertung von Seiten durch Suchmaschinen wie Google!

Die Frage ist nur, wie man Backlinks bekommen kann…

Backlink? Klar, ich nehm‘ gleich 100 bitte…

Backlinks bekommt man nicht „einfach so“. Und Backlinks bekommt man auch nicht ganz schnell.
Schön wär’s ja, wenn man sie gewissermaßen einfach „bestellen“ könnte, wie es in der Überschrift anklingt 😉

Wie kann ich stattdessen für Backlinks sorgen?

Dazu gibt es mindestens folgende Möglichkeiten:

  • Qualität des Inhalts
    Falls Sie ein Blog betreiben, dann achten Sie unbedingt auf qualitativ hochwertige Artikel, die auch wirklich nutzbringend sind! Denn wenn Sie Qualität liefern, dann wird Ihr Blog auch gelesen. Wird Ihr Blog gelesen, dann fällt es früher oder später auch anderen Seiten- oder Blog-Betreibern auf. Und wenn auch diese von der Qualität Ihrer Arbeit überzeugt sind, dann kann es hier hochwertige Backlinks geben!
  • Social Media, Social Bookmarks, Social Web
    Seien Sie unbedingt auf Social Media und Social Bookmark Portalen vertreten und weisen Sie auch auf Ihre Profile dort hin! Die Leute lieben heutzutage das Web 2.0 mit Twitter, Facebook, YouTube und Co.! Nutzen Sie das, indem Sie z.B. Vote-Buttons in oder unter Ihren Artikeln anbieten. Somit können (gute) Artikel schnell und einfach von Lesern gebookmarkt oder weiterverbreitet werden.
    Allerdings hier auch gleich ein warnender Hinweis: Missbrauchen Sie solche Plattformen niemals für plumpe Werbung – das gefällt niemandem!
    (Mehr Infos dazu wird es demnächst hier im Blog geben. Sie finden aber auch ein sehr gutes System um Traffic über Social Media Dienste zu generieren und Fehler dabei auszuschließen in Mario Schneider’s Web 2.0 Traffic System.)
  • RSS-Feed anbieten
    Auch ein vollständiges (!) RSS-Feed mag dazu beitragen, sich einen treuen Besucherstamm aufzubauen. Und da viele Feed-Leser auch Webmaster sind (zumindest nutzen solche Feeds häufiger als „normale“ Besucher), sind hier durchaus auch Backlinks drin.
  • Neuigkeiten
    Wer als erstes über Neuigkeiten spricht und berichtet, der erhält in der Regel viele Backlinks.
    Logisch, oder?
  • Kommentare schreiben
    Wenn Sie einen Blog betreiben, dann sollten Sie auch andere, themenverwandte Blogs lesen. Und wenn Sie es nicht nur beim Lesen belassen, sondern hier und da auch einen sinnvollen (!) Kommentar zu einem Artikel hinterlassen, dann bringt das unter Umständen einen wertvollen Backlink ein.
    Beachten Sie hierbei aber unbedingt, dass Ihre Kommentare wirklich sinnvoll sein sollten (also nicht einfach nur: „Find‘ ich gut.“ oder so). Auch sollten Sie Ihre Webseite nicht allzu offensichtlich bewerben („Schöner Artikel, aber auf meinem Blog hab ich einen noch besseren!“). Und einige Seitenbetreiber mögen es auch nicht so gern, wenn man als Namen bei den Kommentaren einfach seine Webseite eingibt…
    Hier auf GeldSchritte zum Beispiel, sehe ich es auch am liebsten, wenn jemand wirklich seinen Namen verwendet. Etwas in der Form „Gordon Kuckluck – GeldSchritte.de“ oder so, ist aber meines Erachtens nach auch völlig in Ordnung. Hier auf GeldSchritte würde ich solche Kommentare jedenfalls gelten lassen 😉
    Für gewöhnlich wird der Name, den Sie bei Kommentaren angeben mit Ihrer angegebenen Webseite verlinkt. Schreiben Sie einen guten, sinnvollen Kommentar, dann mögen sich einige der Kommentar-Leser dafür interessieren, wer denn hinter dem Namen steckt – und sie klicken Sie an! Es kommt also nicht darauf an, dass irgendwo in Ihrem Namen oder Ihrem Kommentar Ihre Webseite namentlich erwähnt wird! Es kommt auf einen guten Kommentar an!
  • Linktausch
    Linktausch mag eine Möglichkeit sein, Backlinks zu erhalten. Allerdings mag Google so etwas eigentlich nicht so gerne…
    Überlegen Sie also genau, ob Sie einen Linktausch der Form „Wenn ich Deine Seite verlinke, dann verlinkst Du auch meine“ eingehen wollen oder nicht. Es muss auf jeden Fall wirklich eine Win-Win-Situation für beide entstehen!
    Übrigens gibt es manchmal einen simplen Trick um Google durch einen indirekten Linktausch „auszutricksen“: Betreibt derjenige, der Sie nach einem Linktausch fragt, zwei Blogs, dann könnten Sie auf EINEN der Blogs verlinken und er verlinkt von dem jeweils ANDEREN Blog auf Ihre Seite 😉
  • Interviews
    Gibt es eine echte Koryphäe auf Ihrem Themengebiet? Jemanden, der einen echt guten Blog betreibt und viele Besucher hat?
    Fragen Sie ihn doch einfach mal, ob er zu einem kleinen Interview bereit wäre! Das bringt sehr, sehr guten Content auf Ihre Seite und in der Regel wird der Interviewte auch auf das Interview auf Ihrer Seite verlinken!
  • Gastartikel schreiben
    Es gibt auch die Möglichkeit einen hochwertigen Artikel zu verfassen und diesen einem großen Blog als Gastartikel anzubieten. Der Blogbetreiber freut sich vielleicht, dass er kostenlos hochwertigen Content erhält ohne immer alles selbst schreiben zu müssen – und Sie freuen sich über die Aufmerksamkeit, die Sie auf so einem großen Blog dadurch erhalten!
    Achten Sie hier aber darauf, dass Sie wirklich nur hochwertige Artikel als Gastartikel anbieten. Und es sollte auch wirklich ein Artikel sein, der NUR einem EINZIGEN Blog angeboten wird! Erscheint solch ein Artikel mehr oder weniger gleichzeitig auf einem halben Dutzend von Blogs, dann schadet das auf jeden Fall Ihrem Ruf!
    In der Regel sollte solch ein Gastartikel noch nicht einmal auf IHREM EIGENEN Blog erscheinen! Aber das ist mit demjenigen zu klären, dem Sie den Gastartikel anbieten möchten…
  • Über andere schreiben…
    … und damit ist nicht lästern gemeint! Aber wenn Sie einen Artikel über jemand anderen verfassen oder über ein Produkt von jemand anderem, dann stehen die Chancen gut, dass derjenige auf seiner Seite über Ihren Artikel berichtet.
  • Selbst Backlinks setzen
    Zu guter Letzt: Wenn Sie Backlinks erwarten, dann sollten Sie auch selbst andere Seiten (unaufgefordert) verlinken! 🙂

Ausblick

Morgen werde ich dann darauf eingehen, wie eine „richtige“ Backlink-Struktur aussehen sollte, damit Google & Co. nicht misstrauisch werden und Backlink-Handel „wittern“.
Außerdem möchte ich zeigen, welche Fehler Sie vermeiden sollten und welche Gefahren lauern.

Also seien Sie gespannt 😉

Bis morgen,
Ihr Gordon Kuckluck

Gordon Kuckluck

Initiator von GeldSchritte.de, Online-Marketer mit Leib und Seele, vor allem den Bereichen Landingpages, Conversionoptimierung und E-Mail-Marketing verschrieben, stets an der Schnittstelle von Offline- zu Online-Business.
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Gordon Kuckluck

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